Nach „Reichsbürger“-Razzia

19 Verdächtige in Untersuchungshaft

Nach der groß angelegten „Reichsbürger“-Razzia am Mittwoch sind 19 der 25 festgenommenen Verdächtigen in Untersuchungshaft. Das teilte die Bundesanwaltschaft am Abend mit.

Bei der Razzia am Mittwoch wurden zunächst 25 Personen festgenommen.

© dpa/Uli Deck

Bei der Razzia am Mittwoch wurden zunächst 25 Personen festgenommen.

Von red/dpa

Nach der Großrazzia in der Reichsbürgerszene sind nun 19 der 25 am Mittwoch festgenommenen Verdächtigen in Untersuchungshaft. In den 19 Fällen hätten Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof die Haftbefehle in Vollzug gesetzt, teilte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Abend mit. Damit seien die Vorführungen für Mittwoch abgeschlossen. Planmäßig sollen auch an diesem Donnerstag noch Verdächtige den Richtern vorgeführt werden.

Die Bundesanwaltschaft hatte am Mittwoch in elf Bundesländern sowie in Italien und Österreich insgesamt 25 Menschen festnehmen lassen. 22 von ihnen wirft sie vor, Mitglied einer terroristischen Vereinigung zu sein, die das politische System in Deutschland stürzen wollte. Drei weitere Festgenommene gelten den Angaben zufolge als Unterstützer.

Elitepolizisten des SEK drangen in das Haus eines Beschuldigten.

© StN/StZ

Elitepolizisten des SEK drangen in das Haus eines Beschuldigten.

In mehreren Städten und Gemeinden soll es zu Einsätzen gekommen sein. Schwerpunkte liegen  nach Informationen unserer Zeitungen in den Landkreisen Karlsruhe und Pforzheim.

© StN/StZ

In mehreren Städten und Gemeinden soll es zu Einsätzen gekommen sein. Schwerpunkte liegen nach Informationen unserer Zeitungen in den Landkreisen Karlsruhe und Pforzheim.

Eingesetzt sind auch Ermittler des Bundeskriminalamtes, Diensthunde und Sprengstoffexperten.

© StN/StZ

Eingesetzt sind auch Ermittler des Bundeskriminalamtes, Diensthunde und Sprengstoffexperten.

Hier wird ein Verdächtiger abgeführt.

© StN/StZ

Hier wird ein Verdächtiger abgeführt.

Ein Beamter vor der Wohnungstür des Mannes.

© StN/StZ

Ein Beamter vor der Wohnungstür des Mannes.

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Erstellt:
7. Dezember 2022, 21:44 Uhr

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