Statistik in Baden-Württemberg

2021 sind sieben Prozent der Toten wegen Corona gestorben

8100 Corona-Tote zählte das Statistische Landesamt im Jahr 2021 in Baden-Württemberg. Das sind deutlich mehr als noch im ersten Jahr der Pandemie.

Insgesamt starben im  Südwesten im vergangenen Jahr laut Statistischem Landesamt rund 119.000 Personen. (Symbolbild)

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Insgesamt starben im Südwesten im vergangenen Jahr laut Statistischem Landesamt rund 119.000 Personen. (Symbolbild)

Von reb/dpa/lsw

In Baden-Württemberg sind im Jahr 2021 deutlich mehr Menschen an Corona gestorben als noch ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes von Mittwoch stieg die Zahl um 2300 Todesfälle auf rund 8100 an. Dies hänge auch damit zusammen, dass 2020 erst im März die ersten Corona-Sterbefälle erfasst wurden. Im Vorjahr hingegen seien von Januar bis Dezember Corona-Tote registriert worden.

Den Zahlen zufolge lag das durchschnittliche Alter der Menschen, die im Südwesten an Corona starben, bei 79,1 Jahren und damit gut drei Jahre niedriger als noch 2020. Die Corona-Toten seien im Vergleich zu Menschen, die an anderen Ursachen starben, nicht mehr überdurchschnittlich alt gewesen, hieß es.

Insgesamt starben im Südwesten im vergangenen Jahr laut Statistischem Landesamt rund 119.000 Menschen. Das sind 3000 mehr als noch im Jahr zuvor. Zu den häufigsten Todesursachen zählen Kreislauferkrankungen mit einem Anteil von 34 Prozent an allen Sterbefällen und Krebsleiden (22 Prozent). Der Anteil der Corona-Sterbefälle im Südwesten betrug sieben Prozent.

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Erstellt:
7. Dezember 2022, 13:26 Uhr

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