Baden-Württemberg

38,6 Millionen Euro für Forschungseinrichtungen vom Wirtschaftsressort

Viele Mittelständler haben keine eigene Forschung und Entwicklung. Hier springen wissenschaftliche Institute ein und helfen. Das lässt sich das Land einiges kosten.

Die Innovationsallianz Baden-Württember ist eine Zusammenschluss aus Instituten für die zielgerechte Förderung und Forschung von Zukunftsfeldern. (Symbolbild)

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Die Innovationsallianz Baden-Württember ist eine Zusammenschluss aus Instituten für die zielgerechte Förderung und Forschung von Zukunftsfeldern. (Symbolbild)

Von mmf/dpa/lsw

Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium fördert wissenschaftliche Einrichtungen für die Unterstützung von Forschung und Entwicklung im Mittelstand im laufenden Jahr mit rund 38,6 Millionen Euro. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut sagte am Mittwoch in Stuttgart, die Spitzenposition vieler Unternehmen sei insbesondere auch auf die hohen Investitionen in dem Bereich zurückzuführen. 

Mit der zielgerichteten Förderung der in der Innovationsallianz Baden-Württemberg zusammengeschlossenen Institute stelle das Land sicher, dass der Südwesten in wichtigen Zukunftsfeldern auch künftig die Nase vorn habe. Der Zusammenschluss umfasst zehn außeruniversitäre wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen mit zwölf Instituten, die ausschließlich vom Land grundfinanziert werden. 

Akademische Forschung und praktische Anwendung

Die Einrichtungen fungieren als Brücke zwischen akademischer Forschung und praktischer Anwendung. Dies sei vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen von Bedeutung, da diese oftmals nicht in der Lage seien, die notwendigen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten vorzuhalten. „Innovationen sind der Schlüssel für künftige Wertschöpfung“, sagte Hoffmeister-Kraut. 

Die Institute sind beispielsweise im Bereich Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, nachhaltige Mobilität, Quantentechnologien oder im Feld der Umwelt- und Energietechnologien tätig. Mit ihren etwa 2000 Beschäftigen bearbeiten sie pro Jahr über 5 500 Projekte. 

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Erstellt:
12. Juni 2024, 11:34 Uhr

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