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Brandstiftung aus Geltungsbedürfnis

Jugendschöffengericht in Waiblingen verurteilt 22-jährigen Pyromanen – Zu den Fällen gehört der Großbrand im Frühmeßhof

Der Großbrand vom 22. September 2018 zerstörte eine Scheune und angrenzende Garagen mit Oldtimern im Frühmeßhof. Archivfoto: 7aktuell

© 7aktuell.de/Simon Adomat

Der Großbrand vom 22. September 2018 zerstörte eine Scheune und angrenzende Garagen mit Oldtimern im Frühmeßhof. Archivfoto: 7aktuell

WAIBLINGEN (hcw). Das Jugendschöffengericht in Waiblingen hat einen 22-jährigen Backnanger wegen Brandstiftung und Sachbeschädigung zu einer Gefängnisstrafe von 22 Monaten mit Vorbewährung verurteilt. Ihm wurden mehrere Taten zur Last gelegt, unter anderem ein Großbrand im Frühmeßhof, bei dem im September vergangenen Jahres ein als Lager- und Maschinenhalle genutztes Gebäude bis auf die Grundmauern niederbrannte. Eine Gutachterin erklärte, der Angeklagte sei in seiner Persönlichkeit noch nicht ausgereift. Aus Geltungsbedürfnis sei er zum Pyromanen geworden.

Das Urteil bedeutet: Innerhalb von sechs Monaten muss der Angeklagte sich mit den Geschädigten in Verbindung setzen, den entstandenen Schaden erfragen und eine Wiedergutmachung in Ratenzahlungen anbieten. Ferner muss er sich in psychische Behandlung begeben. Erst wenn diese Auflagen erfüllt sind, wird die Strafe endgültig zur Bewährung ausgesetzt.

Ein mit beteiligter 18-Jähriger kommt mit Sanktionen davon.

Ausführlicher Bericht: https://www.bkz.de/nachrichten/feuerteufel-aus-geltungsbeduerfnis-23764.html

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Erstellt:
21. Mai 2019, 19:46 Uhr

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