Rust

Europapark beschränkt Besucherzahl

Der größte Freizeitpark Deutschlands deckelt vorübergehend die tägliche Besucherzahl. Aber warum und und wie steht der Europapark in der Branche da?

Wegen Personalmangels beschränkt der Europapark die tägliche Besucherzahl.

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Wegen Personalmangels beschränkt der Europapark die tägliche Besucherzahl.

Von red/dpa/lsw

Deutschlands größter Freizeitpark, der Europa-Park in Rust, deckelt vorübergehend die tägliche Besucherzahl. Damit „kanalisieren wir Besucherströme, um den Gästen ein optimales Erlebnis zu garantieren“, teilte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch auf Nachfrage mit.

„Es ist zu wenig Personal da und das merken dann auch die Gäste, wenn Restaurants oder Essensstände nicht geöffnet sind“, sagte eine Sprecherin des Unternehmens der „Badischen Zeitung“. An Spitzentagen besuchen demnach mehr als 50 000 Menschen den Park.

150 offene Stellen im April

Innerhalb der Branche sieht sich der Europapark dennoch personell gut aufgestellt. Im April hatte das Unternehmen laut dem Blatt 150 offene Stellen gemeldet. Für die Ferienmonate wurde damals ein Bedarf an 500 weiteren Arbeitskräften genannt. Die Suche nach Mitarbeitern aus Gastronomie und Hotellerie führt den Freizeitpark nach eigenen Angaben immer weiter Richtung Osten - bis nach Kirgistan. Mit Agenturen in Bulgarien und Ungarn arbeite das Unternehmen seit Jahren zusammen, ein weiteres Büro gibt es in der Slowakei. Derweil rekrutiert der Europa-Park auch im Norden Deutschlands und in ganz Frankreich Personal.

Der Europark mit nach eigenen Angaben fast 5000 Mitarbeitern rund 5,8 Millionen Besuchern (2019), über 100 Attraktionen, sechs Themenhotels und der zugehörigen Wasserwelt ist nicht nur ein Besuchermagnet, sondern auch ein bedeutendes Unternehmen für die regionale Wirtschaft.

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Erstellt:
22. Juni 2022, 10:00 Uhr
Aktualisiert:
22. Juni 2022, 15:53 Uhr

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