Annexion der Krim

Gericht verurteilt Russland wegen Menschenrechtsverletzungen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Russland wegen Menschenrechtsverletzungen auf der Krim nach der Annexion der Schwarzmeer-Halbinsel verurteilt.

Russische Soldaten sitzen die auf einem Militärlastwagen in Armjansk im Norden der Krim. (Archivbild)

© dpa/Konstantin Mihalchevskiy

Russische Soldaten sitzen die auf einem Militärlastwagen in Armjansk im Norden der Krim. (Archivbild)

Von red/dpa/afp

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Russland wegen „systematischer Verletzung“ von Menschenrechten auf der 2014 annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim verurteilt.

„Die Vorfälle waren so zahlreich und miteinander verbunden, dass es sich um systematische Verletzungen handelt“, urteilten die Richter am Dienstag in Straßburg. Die Klage der ukrainischen Regierung umfasste „illegale Verhaftungen“, die „Unterdrückung nicht-russischer Medien“ und „entschädigungslose Enteignungen“. Russland erkennt die Urteile des Gerichtshofs nicht an.

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Erstellt:
25. Juni 2024, 12:52 Uhr

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