Weihnachtsgeld

Große Mehrheit der Tarifbeschäftigten erhält die Sonderzahlung

2,6 Prozent mehr Weihnachtsgeld als im Vorjahr werden viele Tarifbeschäftigte erhalten. Die Steigerung liegt damit weit unter der allgemeinen Teuerungsrate.

Im Westen gibt es mehr Weihnachtsgeld als in Ostdeutschland. (Symbolbild)

© dpa/Jens Kalaene

Im Westen gibt es mehr Weihnachtsgeld als in Ostdeutschland. (Symbolbild)

Von suj/dpa/epd

Mehr als acht von zehn Tarifbeschäftigten in Deutschland erhalten in diesem Jahr Weihnachtsgeld. Im Schnitt werden 2747 Euro überwiesen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch berichtete. Die Steigerung liegt mit 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr jedoch weit unter der allgemeinen Teuerungsrate.

Die Höhe des Weihnachtsgeldes aller Tarifbeschäftigten liegt in Deutschland durchschnittlich bei 2.747 Euro brutto. Dabei ist das durchschnittliche Weihnachtsgeld der Tarifbeschäftigten in Westdeutschland (2.768 Euro) um sechs Prozent höher als in Ostdeutschland (2.611 Euro).

Beschäftigte in der Energieversorgung erhalten höchste Bonuszahlung

Einen tariflichen Anspruch auf Sonderzahlungen zum Jahresende haben demnach 85,7 Prozent der Tarifbeschäftigten. In den meisten Branchen liegt der Wert deutlich über 90 Prozent, Weihnachtsgeld gibt es also für die allermeisten. Die höchsten Zahlungen von durchschnittlich 5263 Euro kassieren dabei Beschäftigte in der Energieversorgung. In der Tabakverarbeitung (564 Euro) und in der Leiharbeit (327 Euro) gibt es die geringsten Beträge.

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Erstellt:
16. November 2022, 09:33 Uhr
Aktualisiert:
16. November 2022, 14:51 Uhr

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