Scholz im Feuerwehrauto

„Ich mach nix kaputt“

Olaf Scholz befindet sich auf „Sommerreise“ in seinem Wahlkreis. Bei einem Besuch bei der Feuerwehr nimmt der Kanzler in einem 18 Tonnen schweren Tanklöschfahrzeug Platz.

Kanzler am Steuer: Olaf Scholz in einem Feuerwehrauto.

© dpa/Britta Pedersen

Kanzler am Steuer: Olaf Scholz in einem Feuerwehrauto.

Von dpa

Scholz am Steuer: Bei einem Termin in seinem Wahlkreis hat Kanzler Olaf Scholz einen Einsatzwagen der Feuerwehr von innen erkundet. Scholz kletterte in das 18 Tonnen schwere Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Beelitz. „Ich mach nix kaputt“, versicherte der Kanzler den umstehenden Feuerwehrleuten. Auf die Frage, ob er gern mit dem rot lackierten Gefährt losfahren wolle, antwortete er: „Das überlasse ich Leuten, die das können.“

Der SPD-Politiker war am Mittwoch zu Besuch im Feuerwehrtechnischen Zentrum in Beelitz-Heilstätten südlich von Potsdam, wo er mit Einsatzkräften sprach und sich über die Bekämpfung der jüngsten Waldbrände informierte.

„Danke für den Einsatz, für den Mut“

Scholz dankte den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz: „Ohne das Engagement, ohne den Einsatz von vielen Frauen und Männern, werden wir mit solchen Herausforderungen nicht umgehen können“, sagte der Bundeskanzler. „Danke, danke für den Einsatz, für den Mut, die Bereitschaft, eigene Zeit zu investieren, um in einem solchen Notfall helfen zu können und das gut ausgebildet zu tun.“

Scholz ist in dieser Woche als Bundestagsabgeordneter auf einer „Sommerreise“ in seinem Wahlkreis in Potsdam und Brandenburg unterwegs. Die Region hatte in diesem Sommer bereits mit mehreren Waldbränden zu kämpfen, im Berliner Grunewald brennt es auf einem Sprengplatz der Polizei.

„Spitz auf Knopf“

„Die Waldbrände waren eine große Gefahr“, sagte Scholz. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele Frauen und Männer gegen die Brände gekämpft haben, wie sie schnell im Einsatz waren.“ Es sei ihm sehr wichtig gewesen, sich mit Beteiligten zu unterhalten, die zur Sicherheit der Bevölkerung beigetragen hätten. „Aber man merkt auch, es ist Spitz auf Knopf gewesen.“

Es sei deshalb wichtig, zu verstehen, was die Politik tun könne, um die Sicherheitslage zu verbessern und wie der Bund helfen könne. Es gehe darum, dass der Katastrophenschutz alles Notwendige habe für solche Situationen.

„Wie wir uns auseinandersetzen können mit den großen Herausforderungen, die durch die Munition in den Wäldern ja für alle bestehen. Auch das ist eine Frage, die wir nicht einfach unbeachtet lassen können, sondern wo wir darum uns sorgen müssen, wie wir das verbessern können und wie wir die Gefahren minimieren können.“

Olaf Scholz besuchte auf seiner „Sommerreise“ durch seinen Wahlkreis auch die Feuerwehr.

© dpa/Britta Pedersen

Olaf Scholz besuchte auf seiner „Sommerreise“ durch seinen Wahlkreis auch die Feuerwehr.

„Ich mach nix kaputt“, versicherte der Kanzler den umstehenden Feuerwehrleuten.

© dpa/Britta Pedersen

„Ich mach nix kaputt“, versicherte der Kanzler den umstehenden Feuerwehrleuten.

Scholz dankte den Feuerwehrleuten.

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Scholz dankte den Feuerwehrleuten.

Die Region, in der Scholz’ Potsdamer Wahlkreis liegt, hatte in diesem Sommer bereits mit mehreren Waldbränden zu kämpfen.

© dpa/Britta Pedersen

Die Region, in der Scholz’ Potsdamer Wahlkreis liegt, hatte in diesem Sommer bereits mit mehreren Waldbränden zu kämpfen.

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Erstellt:
10. August 2022, 11:32 Uhr

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