Römer gegen Germanen

Kalkriese war tatsächlich Ort der Varusschlacht

Im Jahr 9. n. Chr. vernichteten Germanen ein gewaltiges römisches Heer. Der Name des römischen Generals gab der Schlacht ihren Namen: Varusschlacht. Nun belegen neue Funde und Metallanalysen, dass Kalkriese in Westfalen tatsächlich der Schauplatz dieser folgenschweren Niederlage Roms war.

„Furor Teutonicus“: So stellten sich Künstler  im 19. Jahrhundert die Varusschlacht vor (Bild von  Paja Jovanović, 1889).

© Wikipedia commons/aja Jovanović

„Furor Teutonicus“: So stellten sich Künstler im 19. Jahrhundert die Varusschlacht vor (Bild von Paja Jovanović, 1889).

Von Markus Brauer/dpa

Neue Ausgrabungen in der Fundregion Kalkriese in Westfalen belegen, dass hier  im Jahr 9. n. Chr. die berühmte Varusschlacht zwischen Römern und Germanen stattgefunden hat.

© Wikipedia commons/Christian M. Schoppe CC BAY-SA 3.0

Neue Ausgrabungen in der Fundregion Kalkriese in Westfalen belegen, dass hier im Jahr 9. n. Chr. die berühmte Varusschlacht zwischen Römern und Germanen stattgefunden hat.

In der Fundregion Kalkriese, einem Areal in der Kalkrieser-Niewedder Senke in Bramsche im Osnabrücker Land, wurden große Mengen an Funden aus römischer Zeit gemacht.

© Wikipedia commons/Corradox CC BY-SA 3.0

In der Fundregion Kalkriese, einem Areal in der Kalkrieser-Niewedder Senke in Bramsche im Osnabrücker Land, wurden große Mengen an Funden aus römischer Zeit gemacht.

Blick auf das Grabungsgelände vom Museum „Varusschlacht im Osnabrücker Land –  Museum und Park Kalkriese“ Eine neue wissenschaftliche Methode bestätigt Kalkriese als Ort der Varusschlacht. Ein legionsspezifischer metallurgischer Fingerabdruck weist die Legion des Varus in Kalkriese nach.

© Friso Gentsch/dpa

Blick auf das Grabungsgelände vom Museum „Varusschlacht im Osnabrücker Land – Museum und Park Kalkriese“ Eine neue wissenschaftliche Methode bestätigt Kalkriese als Ort der Varusschlacht. Ein legionsspezifischer metallurgischer Fingerabdruck weist die Legion des Varus in Kalkriese nach.

Rekonstruierte Wälle, die wahrscheinlich von Germanen errichtet wurden, beim Fundort Kalkriese.

© Wikipedia commons/Markus Schweiß CC BY-SA 3.0

Rekonstruierte Wälle, die wahrscheinlich von Germanen errichtet wurden, beim Fundort Kalkriese.

Kalkriese gilt schon seit Jahren als ein möglicher Schauplatz der Varusschlacht  sowie der Schlacht des römischen Generals Caecina während der sogenannten Germanicus-Feldzüge (14 bis 16 n. Chr.) im Jahr 15 n. Chr..

© Wikipedia commons/Hagar66 CC BY-SA 3.0

Kalkriese gilt schon seit Jahren als ein möglicher Schauplatz der Varusschlacht sowie der Schlacht des römischen Generals Caecina während der sogenannten Germanicus-Feldzüge (14 bis 16 n. Chr.) im Jahr 15 n. Chr..

Diese eiserne Maske, die einem Reitersoldaten als Gesichtshelm gedient haben könnte, wurde in Kalkriese gefunden.

© Friso Gentsch/dpa

Diese eiserne Maske, die einem Reitersoldaten als Gesichtshelm gedient haben könnte, wurde in Kalkriese gefunden.

Die Forscherin Annika Diekmann bei der Untersuchung von Metallresten vom Fundort Kalkriese.

© Helena Grebe/Museum und Park Kalkriese

Die Forscherin Annika Diekmann bei der Untersuchung von Metallresten vom Fundort Kalkriese.

Teil eines römischen Schienenpanzers aus dem Schulterbereich.

© Friso Gentsch/dpa

Teil eines römischen Schienenpanzers aus dem Schulterbereich.

Römischer Schnallenrahmen mit einer Probenentnahmestelle für die Metallanalyse.

© Friso Gentsch/dpa

Römischer Schnallenrahmen mit einer Probenentnahmestelle für die Metallanalyse.

Fibel eines Soldaten der 19. Legion, gefunden in Kalkriese.

© Museum und Park Kalkriese/Kal_Ziegenhagen

Fibel eines Soldaten der 19. Legion, gefunden in Kalkriese.

Gürtelschnalle eines  Soldaten der 19. Legion, gefunden in Kalkriese.

© Museum und Park Kalkriese/Kal_Ziegenhagen

Gürtelschnalle eines Soldaten der 19. Legion, gefunden in Kalkriese.

Pferdegeschirr, gefunden in Kalkriese.

© Museum und Park Kalkriese/Kal_Ziegenhagen

Pferdegeschirr, gefunden in Kalkriese.

Die Streitmacht des römischen Staathalters Publius Quinctilius Varus die umfasste die Legionen XVII, XVIII, XIX, drei Alen (Reitereinheiten) und sechs Kohorten mit insgesamt 15 000 bis 20 000 Soldaten, dazu 4000 bis 5000 Reit-, Zug- und Tragtiere.

© dpa

Die Streitmacht des römischen Staathalters Publius Quinctilius Varus die umfasste die Legionen XVII, XVIII, XIX, drei Alen (Reitereinheiten) und sechs Kohorten mit insgesamt 15 000 bis 20 000 Soldaten, dazu 4000 bis 5000 Reit-, Zug- und Tragtiere.

Die Karte zeigt den möglichen Verlauf der dreitägigen Schlacht.

© dpa

Die Karte zeigt den möglichen Verlauf der dreitägigen Schlacht.

Das 1875 eingeweihte Hermannsdenkmal bei Detmold auf einer Postkarte um 1900.

© Wikipedia commons

Das 1875 eingeweihte Hermannsdenkmal bei Detmold auf einer Postkarte um 1900.

Der Kopf des Hermannsdenkmals in Detmold: Die Germanen unter ihrem Anführer Arminius – auch bekannt als Hermann, der Cherusker – schlugen 9. n. Chr. drei römische Legionen vernichtend.

© dpa

Der Kopf des Hermannsdenkmals in Detmold: Die Germanen unter ihrem Anführer Arminius – auch bekannt als Hermann, der Cherusker – schlugen 9. n. Chr. drei römische Legionen vernichtend.

Die Hermannsschlacht: Gemälde des Historienmalers Friedrich Gunkel (1862-1864).

© Wikipedia commons

Die Hermannsschlacht: Gemälde des Historienmalers Friedrich Gunkel (1862-1864).

Germanische Krieger stürmen auf das Schlachtfeld (Gemälde von Otto Albert Koch, 1909).

© Otto Albert Koch/Wikipedia commons

Germanische Krieger stürmen auf das Schlachtfeld (Gemälde von Otto Albert Koch, 1909).

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Erstellt:
16. November 2022, 17:15 Uhr
Aktualisiert:
18. November 2022, 11:24 Uhr

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