Hochwasser in Baden-Württemberg

Kretschmann warnt: Situation noch nicht überstanden

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält die Hochwasserlage im Südwesten weiterhin für angespannt – und erklärt, warum er sich erstmal kein Bild von der Lage vor Ort machen will.

Winfried Kretschmann appelliert an die Bevölkerung, wachsam zu bleiben. (Archivbild)

© dpa/Marijan Murat

Winfried Kretschmann appelliert an die Bevölkerung, wachsam zu bleiben. (Archivbild)

Von red/dpa/lsw

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält die Hochwasserlage im Südwesten weiterhin für angespannt. „Auch für die kommenden Stunden ist in vielen betroffenen Regionen lokaler Starkregen angekündigt“, teilte der Grünen-Politiker am Sonntag mit.

„Wir haben es mit einer sehr herausfordernden Situation zu tun, die noch nicht überstanden ist.“ Kretschmann dankte den Helfern und appellierte an die Bevölkerung, wachsam zu bleiben. 

Strobl lobt Einsatzkräfte

Kretschmann stellte auch klar, dass er sich zumindest am Sonntag kein Bild von der Lage vor Ort machen wolle. „Ich selbst habe nach intensiver Abwägung entschieden, dass ich in der akuten Situation, wo jede Hand gebraucht wird und jeder Sandsack einen Unterschied machen kann, zunächst nicht vor Ort gehe, sondern mich fortlaufend und engmaschig informieren lasse“, teilte er mit. Die Einsatzkräfte seien aktuell an der Belastungsgrenze. „Ich werde gegebenenfalls morgen Vormittag vor Ort reisen, wenn die Belastungssituation der Einsatzkräfte dies zulässt.“

Auch Innenminister Thomas Strobl (CDU) dankte den Einsatzkräften. Er sagte, ohne das außerordentlich große Engagement der Gemeindefeuerwehren und der Hilfsorganisationen hätte das Hochwasser weitaus schlimmere Folgen zeigen können. 

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Erstellt:
2. Juni 2024, 15:36 Uhr

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