Los Angeles

Letztes Wohnhaus von Marilyn Monroe unter Denkmalschutz gestellt

Symbolischer Schutz für die wohl berühmteste Hollywood-Diva: Die letzte Residenz von Marilyn Monroe ist in Los Angeles unter Denkmalschutz gestellt worden.

Marilyn Monroe´ letztes Wohnhaus in Los Angeles.  (Archivbild)

© AFP/MARIO TAMA

Marilyn Monroe´ letztes Wohnhaus in Los Angeles. (Archivbild)

Von red/afp

Symbolischer Schutz für die wohl berühmteste Hollywood-Diva: Die letzte Residenz von Marilyn Monroe ist in Los Angeles unter Denkmalschutz gestellt worden. Mit der am Mittwoch (Ortszeit) vom Stadtrat der US-Filmmetropole einstimmig getroffenen Entscheidung soll verhindert werden, dass das Haus im Nobelviertel Brentwood abgerissen wird. In ihm war der Star von Filmen wie „Manche mögen’s heiß“ sowie „Blondinen bevorzugt“ 1962 im Alter von 36 Jahren gestorben.

„Es gibt keine andere Person oder keinen anderen Ort in der Stadt Los Angeles, der so ikonisch ist wie Marilyn Monroe und ihr Haus in Brentwood“, sagte Stadträtin Traci Park. „Einige der berühmtesten Bilder von ihr wurden in diesem Haus, auf diesem Grundstück und an ihrem Swimmingpool aufgenommen.“ Zudem sei die Schauspielerin dort „auf tragische Weise“ gestorben - „was sie zeitlich und räumlich für immer mit diesem Ort verbindet“.

Marilyn Monroe hatte das 270 Quadratmeter große Haus im Hacienda-Stil 1962 erworben, kurz nach ihrer Scheidung vom Schriftsteller Arthur Miller. Mit dem Kauf wollte sie offenbar versuchen, wieder mehr Privatsphäre zu erlangen. In dem von der Straße aus nicht sichtbaren Haus wurde der Star dann aber kaum sechs Monate später tot aufgefunden. Die Schauspielerin starb im Alter von 36 Jahren an einer Medikamenten-Überdosis. 

Das Grundstück hatte seitdem mehrere Besitzer. Im vergangenen Jahr dann wurde es von der Millionenerbin Brinah Milstein und Roy Bank, einem Reality-TV-Produzenten, gekauft. Das Paar, dem ein Nachbarhaus gehört, erwarb die Hacienda für 8,35 Millionen Dollar (7,8 Millionen Euro) und wollte diese abreißen, um sie zu vergrößern. Diesen Plänen soll mit der Entscheidung des Stadtrates nun ein Riegel vorgeschoben werden.

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Erstellt:
27. Juni 2024, 11:18 Uhr

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