Geplante Entführung von Karl Lauterbach

Mann nach Droh-Mail in Psychiatrie

Er soll eine Droh-Mail an den Koblenzer Generalstaatsanwalt geschrieben haben – im Zusammenhang mit der mutmaßlich geplanten Entführung von Karl Lauterbach. Jetzt ist der Verdächtige in der Psychiatrie.

Vor wenigen Tagen wurde öffentlich, dass Extremisten einen Umsturz planten und Gesundheitsminister Karl Lauterbach entführen wollten.

Vor wenigen Tagen wurde öffentlich, dass Extremisten einen Umsturz planten und Gesundheitsminister Karl Lauterbach entführen wollten.

Von red/dpa

Der mutmaßliche Verfasser einer Droh-Mail an den Koblenzer Generalstaatsanwalt im Zusammenhang mit der mutmaßlich geplanten Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist an die Psychiatrie überstellt worden.

Der 30 Jahre alte wohnsitzlose Mann war am Mittwoch in Wiesbaden festgenommen worden, wie das rheinland-pfälzische Landeskriminalamt am Donnerstag in Mainz mitteilte. Er war zunächst in Mainz vernommen und dann von der Polizei in die Psychiatrie überstellt worden. Die Drohungen in der Mail hätten keinen konkreten Hintergrund gehabt.

In dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, wird die sofortige Freilassung der vier Beschuldigten gefordert, die die Entführung von Lauterbach und einen Umsturz geplant haben sollen. Der Absender verlangt zudem, die Telegram-Chatgruppe „Vereinte Patrioten“ wieder freizuschalten.

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Erstellt:
21. April 2022, 11:00 Uhr
Aktualisiert:
21. April 2022, 11:12 Uhr

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