Baden-Württemberg

Milde Luft und stürmische Böen bestimmen das Wetter

Ungewöhnlich mild und windig wird es in Teilen Baden-Württembergs bis Freitag. Bis zu 15 Grad kann es im Südwesten geben. In höheren Lagen warnte der Wetterdienst vor orkanartigen Böen.

Am Mittwoch gibt es verbreitet starke bis stürmische Böen.

© dpa/Rolf Vennenbernd

Am Mittwoch gibt es verbreitet starke bis stürmische Böen.

Von red/dpa/lsw

Sehr milde Luft und stürmische Böen bestimmen in Teilen Baden-Württembergs bis Freitag das Wetter. Bis zu 15 Grad kann es am Mittwoch bei Freiburg geben, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Das sei für diese Jahreszeit ungewöhnlich mild. Grund dafür sei eine lebhafte westliche Strömung.

Auch starke bis stürmische Böen kann es am Mittwoch im Südwesten verbreitet geben. Bis 18 Uhr warnte der DWD oberhalb von 1000 Metern vor orkanartigen Böen. Auf dem Feldberg können Orkanböen bis 120 Kilometer pro Stunde erreicht werden, so der Sprecher.

Temperaturen bleiben zunächst mild

In der Nacht zum Donnerstag soll der Wind dann nachlassen. Für den Tag rechnet der Wetterdienst mit einer normalen Brise. Auch die Temperaturen gehen wieder etwas zurück, bleiben jedoch mild. Bis zu 13 Grad im Breisgau, 10 Grad in Stuttgart und 7 Grad auf der Schwäbischen Alb erwartet der Experte.

Weiter mild soll auch der Freitag werden. Bis zu 13 Grad am südlichen Oberrhein sagt der Wetterdienst voraus. Kurz vor dem Wochenende soll es auch wieder stürmischer werden. Im höheren Schwarzwald kann es laut DWD Sturmböen geben.

Kältere Luft am Wochenende

Am Wochenende kommt dann auch wieder kältere Luft auf den Südwesten zu. Dann können die Nächte im Frostbereich liegen, sagte der Sprecher.

Zur Einschätzung „ungewöhnlich mild“ kommt der Deutsche Wetterdienst durch den Vergleich der aktuellen Temperaturen mit dem Zeitraum zwischen 1961 und 1990. Das ist laut Sprecher der internationale Standard der Weltorganisation für Meteorologie (WMO). Würde man die aktuellen Temperaturen jedoch mit den wärmeren Jahren zwischen 1991 und 2020 vergleichen, käme man nur noch zur Einschätzung „mild“. Grund dafür sei der Klimawandel.

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Erstellt:
24. Januar 2024, 12:52 Uhr

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