CDU-Parteizentrale

Wüsts Wahlparty zu laut: Ordnungsamt lässt Musik ausschalten

Nach dem Erfolg der CDU in Nordrhein-Westfalen ging es auf der Wahlparty ziemlich laut her - etwas zu laut, sogar der Strom fiel aus. Das Ordnungsamt musste anrücken.

Wurde er mit "Schalalala"-Gesängen gefeiert: Wahlsieger Hendrik Wüst.

© Oliver Berg/dpa

Wurde er mit "Schalalala"-Gesängen gefeiert: Wahlsieger Hendrik Wüst.

Von dpa

Düsseldorf - Die Wahlparty der CDU an der Düsseldorfer Parteizentrale hat gestern Abend Besuch vom Ordnungsamt bekommen - weil die Feier zu laut war.

"Aufgrund von Beschwerden von Anwohnern wegen Lärmbelästigung" seien Einsatzkräfte des Ordnungsamts gegen 22.30 Uhr zu der Wahlparty ausgerückt, bestätigte ein Stadtsprecher der Deutschen Presse-Agentur.

"Vor Ort wurde festgestellt, dass die Musik tatsächlich deutlich zu laut war. Die Verantwortlichen wurden belehrt, es wurde gebeten, die Musik abzustellen", so der Sprecher. Auch bei der Polizei hatte es nach Angaben einer Sprecherin eine Beschwerde wegen der Lautstärke gegeben. Die habe man an das zuständige Ordnungsamt weiter gereicht.

Nach der überraschend hohen Prognose für die CDU um 18 Uhr war die Stimmung unter den 400 Gästen der CDU bereits ausgelassen. Als gegen 22.15 Uhr Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) in das Partyzelt an der Parteizentrale kam, wurde er mit "Schalalala"-Gesängen gefeiert. Die Musik wurde laut WDR teilweise so laut gedreht, dass der Strom ausfiel. Wenig später kam das Ordnungsamt.

Anhänger der CDU, darunter Ina Scharrenbach (3.v.r), stellvertretende Vorsitzende der NRW-CDU, jubeln bei der CDU-Wahlparty.

© Rolf Vennenbernd/dpa

Anhänger der CDU, darunter Ina Scharrenbach (3.v.r), stellvertretende Vorsitzende der NRW-CDU, jubeln bei der CDU-Wahlparty.

Ministerpräsident Hendrik Wüst gibt in Rhede seine Stimme ab.

© Guido Kirchner/dpa

Ministerpräsident Hendrik Wüst gibt in Rhede seine Stimme ab.

SPD-Spitzenkandidat Thomas Kutschaty und seine Ehefrau Christina Kutschaty im Wahllokal in Essen.

© Bernd Thissen/dpa

SPD-Spitzenkandidat Thomas Kutschaty und seine Ehefrau Christina Kutschaty im Wahllokal in Essen.

SPD-Spitzenkandidat Thomas Kutschaty und seine Ehefrau Christina Kutschaty im Wahllokal in Essen.

© Bernd Thissen/dpa

SPD-Spitzenkandidat Thomas Kutschaty und seine Ehefrau Christina Kutschaty im Wahllokal in Essen.

Ein Mann wirft in Köln seinen Stimmzettel in die Wahlurne.

© Marius Becker/dpa

Ein Mann wirft in Köln seinen Stimmzettel in die Wahlurne.

Die Wahl dürfte knapp werden: In Nordrhein-Westfalen liegen SPD und CDU sehr nah beieinander.

© Oliver Berg/dpa

Die Wahl dürfte knapp werden: In Nordrhein-Westfalen liegen SPD und CDU sehr nah beieinander.

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Erstellt:
15. Mai 2022, 03:54 Uhr
Aktualisiert:
16. Mai 2022, 18:47 Uhr

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