Nach Teilmobilmachung von Wladimir Putin

Rekruten frieren offenbar kostenlos ihr Sperma ein

Nach Angaben eines Insiders können die im Rahmen der Teilmobilmachung von Wladimir Putin in den Krieg geschickten Russen ihr Sperma kostenlos einfrieren lassen. Die Hintergründe.

Die Ukraine hat die russischen Verluste zuletzt auf 100.000 Soldaten geschätzt (Symbolbild).

© IMAGO/Celestino Arce Lavin

Die Ukraine hat die russischen Verluste zuletzt auf 100.000 Soldaten geschätzt (Symbolbild).

Von red/dpa

Die im Rahmen der Teilmobilmachung von Präsident Wladimir Putin in den Krieg geschickten Russen können nach Angaben eines Insiders ihr Sperma kostenlos einfrieren lassen. „Das russische Gesundheitsministerium hat festgelegt, die kostenlose Konservierung und Aufbewahrung von Keimzellen (Sperma) von Bürgern, die für die Teilnahme an der militärischen Spezialoperation mobilisiert wurden, durch die Finanzierung aus Haushaltsmitteln zu ermöglichen“, sagte der Leiter der russischen Anwaltsvereinigung, Igor Trunow, am Mittwoch der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Trunow vertritt Klienten, die ihre Samen einfrieren lassen wollten.

In den vergangenen Wochen hatte es Medienberichte gegeben, wonach die Nachfrage nach Spermabanken bei Russen im Zuge der Mobilmachung deutlich zugenommen hat. Der Grund sei, dass Männer, die in Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine fallen könnten, zumindest auf diese Weise ihren Nachwuchs sichern wollten. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums vom Herbst sind bisher rund 6000 russische Soldaten ums Leben gekommen. Die Ukraine hat die russischen Verluste hingegen zuletzt auf 100.000 Soldaten geschätzt.

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Erstellt:
28. Dezember 2022, 10:46 Uhr
Aktualisiert:
28. Dezember 2022, 11:01 Uhr

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