Krieg in der Ukraine

Russische Raketen treffen Wohnhäuser in Kiew

Etliche Raketen schlagen im Stadtgebiet und Umland rund um die ukrainische Hauptstadt Kiew ein. Rettungskräfte kümmern sich um die Verletzten. Auch Stromausfälle könnten die Folge sein.

Ein beschädigtes Gebäude am Ort des russischen Beschusses in Kiew

© dpa/Andrew Kravchenko

Ein beschädigtes Gebäude am Ort des russischen Beschusses in Kiew

Von reb/dpa/afp

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Angaben ihres Bürgermeisters am Dienstag von russischen Raketen beschossen worden. Bürgermeister Vitali Klitschko teilte im Onlinedienst Telegram mit, nach ersten Informationen seien zwei Wohngebäude in der Hauptstadt getroffen worden. Rettungskräfte seien vor Ort. Insgesamt seien allein über dem Stadtgebiet vier Raketen abgeschossen worden.

Informationen über Opfer lagen zunächst nicht vor. Auch im Umland von Kiew habe es Einschläge gegeben. Über Angriffe wurde auch aus den Gebieten Odessa, Tscherkassy, Kirowohrad, Chmelnyzkyj, Charkiw und Dnipropetrowsk berichtet. Zwischenzeitlich wurde im gesamten Land Luftalarm ausgerufen. Ukrainischen Medienberichten zufolge wurden die Raketen über dem Kaspischen Meer abgefeuert.

Nach Einschlägen in den westukrainischen Großstädten Lwiw und Kowel wurde von massiven Stromausfällen berichtet. Auch in Kiew warnte der Stromnetzbetreiber vor außerplanmäßigen Stromabschaltungen zur Stabilisierung des Netzes. Viele Hauptstadtviertel haben bereits seit knapp einem Monat nur stundenweise Strom.

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Erstellt:
15. November 2022, 16:24 Uhr

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