Bildung in der Coronapandemie

Schulschließungen laut Schopper höchstens bei neuer Variante

Theresa Schopper hat sich erneut gegen coronabedingte Schulschließungen ausgesprochen. Eine Ausnahme macht Baden-Württembergs Kultusministerin allerdings.

Die letzten zwei Jahre haben nach Meinung von Theresa Schopper  gezeigt, welche  Schäden Schulschließungen bei den Schülerinnen und Schülern verursacht haben.

© dpa/Marijan Murat

Die letzten zwei Jahre haben nach Meinung von Theresa Schopper gezeigt, welche Schäden Schulschließungen bei den Schülerinnen und Schülern verursacht haben.

Von red/dpa/lsw

Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper hat sich erneut gegen Schulschließungen als Corona-Maßnahme ausgesprochen, sofern es keinen akuten Anlass gibt.

„Wenn das Gesundheitssystem nicht aufgrund einer neuen Variante in die Gefahr der Überlastung kommt, dann werde ich mich gegen Schulschließungen entscheiden“, sagte die Grünen-Politikerin vor Beginn der Kultusministerkonferenz am Donnerstag und Freitag in Berlin der „Südwest Presse“ (Donnerstag). „Die vergangenen Jahre haben uns gezeigt, welche Folge- und Kollateralschäden die Schulschließungen bei den Schülerinnen und Schülern verursacht haben.“

Schopper forderte den Bund dem Bericht zufolge auf, den Ländern per Gesetz wieder zu ermöglichen, selbst Eindämmungsmaßnahmen zu verordnen: „Damit wir die Möglichkeit haben, die Schulen offen zu halten, brauchen wir ein Minimum an Instrumenten, um auf das Corona-Geschehen im Herbst und Winter reagieren zu können.“

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Erstellt:
22. Juni 2022, 19:10 Uhr

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