Baden-Württemberg feiert Geburtstag

Sieben Gründe, warum „the Länd“ das coolste Bundesland ist

An diesem Montag wird Baden-Württemberg 70 Jahre alt und wir finden, „the Länd“ ist das beste Bundesland in der Republik. Sieben (nicht ganz ernst gemeinte) Gründe dafür haben wir in unserer Bildergalerie zusammengestellt.

Nicht alle finden „the Länd“ cool. Andere Dinge dagegen schon. Welche das sind, erfahren Sie in unserer Bildergalerie.

Nicht alle finden „the Länd“ cool. Andere Dinge dagegen schon. Welche das sind, erfahren Sie in unserer Bildergalerie.

Von len/dpa

Baden-Württemberg hat Geburtstag! An diesem Montag wird das Land der Bausparer, der Kartoffelsalat-Spezialisten und der Zukunftsmacher 70 Jahre alt. Der Gründung Baden-Württembergs am 25. April 1952 gingen sechs konfliktvolle Jahre voraus. Erst zwei Volksabstimmungen ebneten den Weg zum Südweststaat.

Lesen Sie aus unserem Plus-Angebot: Starkoch Vincent Klink über Kartoffelsalat

Und auch heute fühlt sich laut einer Umfrage nur jeder zweite Mensch in Baden-Württemberg dem Bundesland als Ganzes verbunden. Sieht sich die Hälfte der Bevölkerung am ehesten als Baden-Württemberger, so fühlt sich ein Viertel als Badener und ein knappes Fünftel als Württemberger, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des Südwestrundfunks (SWR) ergeben hat.

Und dennoch gibt es so einige (nicht ganz ernst gemeinte) Gründe, warum Baden-Württemberg aka „the Länd“ das beste Bundesland der Republik ist. Sieben haben wir in unserer Bildergalerie für Sie gesammelt. Viel Spaß beim Durchklicken.

Der Slogan, mit dem Baden-Württemberg von 1999 bis 2021 für sich warb, hat Preise abgeräumt und ist zur geflügelten Begrifflichkeit geworden: <b>„Wir können alles. Außer Hochdeutsch.“</b> Ganz schön cool, finden wir. Aber heißt das im Umkehrschluss, dass der neue „the Länd“-Claim ein Reinfall ist? Schließlich gibt es viel Spott und Kritik wegen der hohen Kosten. Nein, heißt es aus dem Staatsministerium. Denn „die Marke hat jetzt schon eine große Wucht, an vielen Stellen ist ‚the Länd’ zum Synonym für Baden-Württemberg geworden“, sagt Regierungssprecher Arne Braun und auch die Nachfrage bei den Merchandising-Artikeln spreche für sich.

Der Slogan, mit dem Baden-Württemberg von 1999 bis 2021 für sich warb, hat Preise abgeräumt und ist zur geflügelten Begrifflichkeit geworden: <b>„Wir können alles. Außer Hochdeutsch.“</b> Ganz schön cool, finden wir. Aber heißt das im Umkehrschluss, dass der neue „the Länd“-Claim ein Reinfall ist? Schließlich gibt es viel Spott und Kritik wegen der hohen Kosten. Nein, heißt es aus dem Staatsministerium. Denn „die Marke hat jetzt schon eine große Wucht, an vielen Stellen ist ‚the Länd’ zum Synonym für Baden-Württemberg geworden“, sagt Regierungssprecher Arne Braun und auch die Nachfrage bei den Merchandising-Artikeln spreche für sich.

Wir lieben <b>schwäbische Maultaschen</b>! Ganz egal, ob in der Brühe oder mit Ei angebraten, ob mit Hackfleisch, Bratwurstbrät oder doch vegetarisch gefüllt – die „Herrgottsbscheißerle“ gehören zu Baden-Württemberg wie die Pizza zu Italien. Mindestens genauso wichtig: <b>Spätzle!</b> Ob gedrückt oder geschabt, mit Soß’, als Kässpätzle oder als Bestandteil von Gaisburger Marsch – wir mögen alles, Hauptsache selbst gemacht.

Wir lieben <b>schwäbische Maultaschen</b>! Ganz egal, ob in der Brühe oder mit Ei angebraten, ob mit Hackfleisch, Bratwurstbrät oder doch vegetarisch gefüllt – die „Herrgottsbscheißerle“ gehören zu Baden-Württemberg wie die Pizza zu Italien. Mindestens genauso wichtig: <b>Spätzle!</b> Ob gedrückt oder geschabt, mit Soß’, als Kässpätzle oder als Bestandteil von Gaisburger Marsch – wir mögen alles, Hauptsache selbst gemacht.

Und es geht kulinarisch weiter. Wusstet Ihr, dass Baden-Württemberg das Bundesland <a href="/inhalt.guide-michelin-so-steht-es-um-die-sternekueche-in-baden-wuerttemberg.5ced1d83-13e1-48e3-9f0c-b63fe346d985.html" target="_blank">mit den meisten Michelinsternen ist</a>? Keines hat mehr <b>Sternerestaurants </b>als unser Geburtstagskind. Ganz schön cool, finden wir.

Und es geht kulinarisch weiter. Wusstet Ihr, dass Baden-Württemberg das Bundesland <a href="/inhalt.guide-michelin-so-steht-es-um-die-sternekueche-in-baden-wuerttemberg.5ced1d83-13e1-48e3-9f0c-b63fe346d985.html" target="_blank">mit den meisten Michelinsternen ist</a>? Keines hat mehr <b>Sternerestaurants </b>als unser Geburtstagskind. Ganz schön cool, finden wir.

Wer dank der vielen Köstlichkeiten wieder ein paar Pfunde abtrainieren muss, kann in Baden-Württemberg so ziemlich jeder <b>Outdoor-Aktivität</b> nachgehen. Wandern, Radfahren, Klettern, Skifahren  – auf der <b>Schwäbischen Alb </b>und im <b>Schwarzwald </b>sind Aktivitäten im Freien keinen Grenzen gesetzt.

Wer dank der vielen Köstlichkeiten wieder ein paar Pfunde abtrainieren muss, kann in Baden-Württemberg so ziemlich jeder <b>Outdoor-Aktivität</b> nachgehen. Wandern, Radfahren, Klettern, Skifahren – auf der <b>Schwäbischen Alb </b>und im <b>Schwarzwald </b>sind Aktivitäten im Freien keinen Grenzen gesetzt.

Ach ja, Schwimmen geht natürlich auch. Am <b>Bodensee </b>aka schwäbischen Meer lässt es sich aushalten. 173 Kilometer Ufer verlaufen in Deutschland, 55 davon in Baden-Württemberg. Aber warum heißt der See Bodensee? Er ist nach einem alten Ort an seinem Ufer benannt: Bodman.  Im frühen Mittelalter hatte Bodman eine große Bedeutung. Der Ort war eine fränkische Königspfalz und Sitz alemannischer Herzöge. Zudem wurden dort die Münzen des Königreiches geprägt.

Ach ja, Schwimmen geht natürlich auch. Am <b>Bodensee </b>aka schwäbischen Meer lässt es sich aushalten. 173 Kilometer Ufer verlaufen in Deutschland, 55 davon in Baden-Württemberg. Aber warum heißt der See Bodensee? Er ist nach einem alten Ort an seinem Ufer benannt: Bodman. Im frühen Mittelalter hatte Bodman eine große Bedeutung. Der Ort war eine fränkische Königspfalz und Sitz alemannischer Herzöge. Zudem wurden dort die Münzen des Königreiches geprägt.

Äffle und Pferdle sind Kult und nicht nur im ganzen Ländle, sondern auch über seine Grenzen hinaus bei Jung und Alt beliebt. In den 70er Jahren begannen die zwei zu sprechen. Zuerst nur zaghaft, doch bald schwätzten die beiden in breitem schwäbisch. Bis heute wurden über 1.900 Spots von Äffle und Pferdle produziert – und wir haben noch lange nicht genug.

Äffle und Pferdle sind Kult und nicht nur im ganzen Ländle, sondern auch über seine Grenzen hinaus bei Jung und Alt beliebt. In den 70er Jahren begannen die zwei zu sprechen. Zuerst nur zaghaft, doch bald schwätzten die beiden in breitem schwäbisch. Bis heute wurden über 1.900 Spots von Äffle und Pferdle produziert – und wir haben noch lange nicht genug.

Zugezogene bringt es an den Rand der Verzweiflung: das Lesen der Uhr. Während für gebürtige Baden-Württemberger <b>viertel drei</b> oder <b>dreiviertel vier</b> absolut gängige Zeitangaben sind, fängt bei anderen das große Grübeln an. Dabei ist es doch ganz einfach und auch absolut logisch. Nehmen wir etwa 15.15 und 15.45 Uhr: Sobald die drei durch ist, fängt man im Sprachgebrauch mit der vier an. Verstanden?

Zugezogene bringt es an den Rand der Verzweiflung: das Lesen der Uhr. Während für gebürtige Baden-Württemberger <b>viertel drei</b> oder <b>dreiviertel vier</b> absolut gängige Zeitangaben sind, fängt bei anderen das große Grübeln an. Dabei ist es doch ganz einfach und auch absolut logisch. Nehmen wir etwa 15.15 und 15.45 Uhr: Sobald die drei durch ist, fängt man im Sprachgebrauch mit der vier an. Verstanden?

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Erstellt:
25. April 2022, 14:32 Uhr

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