Stuttgarts neue gefährliche Baustellen-Kreuzung

Kann das ein Zufall sein? Seit Tagen kommt es auf dem Gebhard-Müller-Platz in der Innenstadt zu Karambolagen im Baustellen-Labyrinth. Nach einem Ortstermin am Mittwoch will die Stadt nachbessern.

Einer der spektakulären Unfälle zwischen Hauptbahnhof und Wagenburgtunnel: Dieser hier ereignete sich am vergangenen Freitag.Einer der spektakulären Unfälle zwischen Hauptbahnhof und Wagenburgtunnel, hier am 6. Oktober diesen Jahres.

© /Andreas Rosar

Einer der spektakulären Unfälle zwischen Hauptbahnhof und Wagenburgtunnel: Dieser hier ereignete sich am vergangenen Freitag.Einer der spektakulären Unfälle zwischen Hauptbahnhof und Wagenburgtunnel, hier am 6. Oktober diesen Jahres.

Von wdo

Stuttgart - Und wieder ist offenbar eine rote Ampel nicht beachtet worden: Ein Leichtverletzter und 25 000 Euro Schaden ist die Bilanz einer Karambolage am frühen Montagmorgen auf dem Gebhard-Müller-Platz in der Innenstadt. Erst am Montag und am Freitag hatte es dort Unfälle gegeben. Für einen Taxifahrer, der dort häufig unterwegs ist, dürfte das aber nur die Spitze des Eisbergs sein. Seit Ende August habe es schon mehrere Unfälle gegeben. Mitunter auch, weil Autofahrer mit der Ampelanlage überfordert seien. Er hat schon acht Fälle gezählt – und fotografisch dokumentiert.

Die verkehrsreiche Kreuzung entwickelt sich offenbar zu einem Unfallbrennpunkt – und dabei spielen in dem Baustellenbereich im Fahrspurenlabyrinth die Ampeln eine nicht Rolle.

Nun reagiert die Stadt – mit einem Ortstermin am Mittwoch. „Das Amt für öffentliche Ordnung, die Polizei und das Tiefbauamt sind im Austausch zu dieser Problematik“, sagt die Stadtsprecherin Jacqueline Albinus auf Nachfrage. Wegen der neuen Bauphase am Bahnhof mit zusätzlichem Verkehr über den Gebhard-Müller-Platz sei eine neue Verkehrsführung eingerichtet worden. „Diese scheint für die Verkehrsteilnehmer nicht übersichtlich und erkennbar zu sein“, so die Stadtsprecherin. Am Mittwoch wurde das Linksabbiegerproblem an Ort und Stelle erkannt. Nun soll es zusätzliche Schilder geben – außerdem nur noch eine statt zwei Linksabbiegerspuren.

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Erstellt:
11. Oktober 2023, 22:04 Uhr
Aktualisiert:
12. Oktober 2023, 21:59 Uhr

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