Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg

Tarifabschluss auch von Arbeitgebern gebilligt

Der Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie im Südwesten ist endgültig unter Dach und Fach. Joachim Schulz spricht von einem „tragfähigen Kompromiss“.

Joachim Schulz ist Vorsitzender des Arbeitgeberverbands Südwestmetall.

© dpa/Bernd Weißbrod

Joachim Schulz ist Vorsitzender des Arbeitgeberverbands Südwestmetall.

Von red/dpa/lsw

Der Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie von Baden-Württemberg ist endgültig unter Dach und Fach. Der Mitgliederrat habe das Tarifergebnis ohne Gegenstimmen angenommen, teilte der Chef des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Joachim Schulz am Donnerstag in Stuttgart mit. Er sprach von einem „tragfähigen Kompromiss“. Zuvor hatte bereits die Große Tarifkommission der IG Metall zugestimmt. Vereinzelt hatte es auf Seiten der Gewerkschaft Kritik an dem Abschluss gegeben.

Mitte November hatten sich IG Metall und Arbeitgeber auf ein Tarifwerk für die deutsche Metall- und Elektrobranche durchgerungen. Für die 3,9 Millionen Beschäftigten der Branche wurden Lohnsteigerungen von 5,2 Prozent zum Juni 2023 und noch mal 3,3 Prozent ab Mai 2024 bei einer Laufzeit von 24 Monaten vereinbart. Dazu kommen steuerfreie Einmalzahlungen von insgesamt 3000 Euro.

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Erstellt:
15. Dezember 2022, 12:50 Uhr

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