Glatteis in Baden-Württemberg

Teile der Freiburger Altstadt gesperrt – zahlreiche Unfälle

Gefrierender Regen sorgt in Freiburg für spiegelglatte Straßen und Plätze. Die Stadt hat nun Teile der Altstadt gesperrt, auch auf den Straßen kam es zu Unfällen mit Linienbussen, Autos und einem Streufahrzeug.

Gefrierender Regen sorgt insbesondere in Freiburg für Verkehrsprobleme und viele Verletzungen.

© IMAGO//Jan Eifert

Gefrierender Regen sorgt insbesondere in Freiburg für Verkehrsprobleme und viele Verletzungen.

Von dpa/rk

Wegen spiegelglatter Straßen hat die Stadt Freiburg Teile der Altstadt gesperrt. Betroffen sind etwa große Teile des bei Touristen beliebten Münsterplatzes und der Haupteinkaufsmeile.

Besonders auf den Pflastersteinen sei es am Mittwoch sehr rutschig gewesen, teilte ein Sprecher der Stadt mit. Zwar streue die Stadtreinigung seit den frühen Morgenstunden intensiv. „Doch bei der anhaltenden Witterung - Regen, der gefriert und nicht taut - ist der Glätte nicht überall und fortlaufend beizukommen“, hieß es in einer Mitteilung der südbadischen Großstadt. „Das Salz hält nicht“, sagte ein Mitarbeiter der „Badischen Zeitung“, „die Oberfläche ist zu uneben und das Salz rieselt sofort in die Fugen“.

Gefrierender Regen verursacht Verkehrschaos und Verletzte

Durch den Wettereinbruch ereigneten sich mehr als 50 Verkehrsunfälle, wie das Polizeipräsidium Freiburg registrierte am Mittwoch bis zum Mittag registrierte. Auch zwei Linienbusse und ein Streufahrzeug seien darin verwickelt gewesen, sagte ein Sprecher. Bei fünf Unfällen im gesamten Zuständigkeitsbereich des Präsidiums seien Menschen verletzt worden. Hinzu kämen wohl zahlreiche gestürzte Fußgänger bei Unfällen, zu denen die Polizei nicht gerufen werde. Das Ausmaß sei schon außergewöhnlich, sagte der Polizeisprecher.

Weil die Kliniken der Stadt wegen der vielen Glatteis-Unfälle überfüllt sind, haben Rettungskräfte einen Behandlungsplatz in einer Freiburger Messehalle aufgebaut. Die Rettungsdienste gaben in diesem Zuge an, zu mehr als 200 Einsätze mit Verletzten allein am Vormittag gerufen worden zu sein.

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Erstellt:
14. Dezember 2022, 15:56 Uhr

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