Sachsen

Tötung im Vogtland - Tatwaffe war eine Axt

Einen Tag, nachdem ein junger Mann die Polizei rief, weil er seine Mutter und seine Großeltern im Vogtland getötet habe, werden immer mehr Details zur Tat bekannt. Zugeschlagen haben soll er mit einer Axt.

Am Montag war es im Vogtland zu dem Gewaltverbrechen gekommen.

© dpa/Bodo Schackow

Am Montag war es im Vogtland zu dem Gewaltverbrechen gekommen.

Von red/dpa

Nach einem Gewaltverbrechen am Montag im sächsischen Tirpersdorf gibt es nähere Details zur Tatwaffe. Es handle sich um eine Axt, sagte eine Sprecherin der Polizei am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. 

Ein 28-Jähriger hatte am Montagmorgen die Polizei angerufen und gesagt, er habe seine Familie getötet. Wenig später wurden die Leichen seiner Großeltern, 85 und 84 Jahre alt, sowie seiner 59-jährigen Mutter in einem Einfamilienhaus gefunden. 

Die Ermittler konnten die Tatwaffe im Haus sicherstellen

Die Ermittler konnten die Tatwaffe im Haus sicherstellen. Der 28-Jährige soll am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Er war laut Polizei nicht vorbestraft. Weitere Angaben zu dem Fall machte die Polizei am Dienstag vorerst nicht. 

Der Mann ließ sich den Angaben nach widerstandslos am Tatort in dem 1350 Seelen-Ort unweit von Oelsnitz festnehmen. „Es war sofort eindeutig, dass es sich um ein Gewaltverbrechen handelt“ erläuterte die Polizeisprecherin am Montag. Für die Opfer sei jede Hilfe zu spät gekommen. Sie und der Tatverdächtige sind Deutsche und haben zusammen in dem Haus im Vogtland gelebt.

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Erstellt:
4. Juni 2024, 10:24 Uhr

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