Baden-Württemberg

Verbraucherpreise steigen im Südwesten um sieben Prozent

Die Inflation setzt der Kaufkraft der Verbraucher in Baden-Württemberg weiter zu. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Preise um sieben Prozent.

Besonders Brot und Fleisch wurden teuerer. (Symbolbild)

Besonders Brot und Fleisch wurden teuerer. (Symbolbild)

Von red/dpa/lsw

Die Inflation ist im Südwesten auf hohem Niveau weiter angestiegen. Die Teuerungsrate betrug im April im Vergleich zum Vorjahresmonat sieben Prozent, teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag in Stuttgart mit.

Im März hatte die Preissteigerung in Baden-Württemberg noch 6,3 Prozent betragen. Besonders stark legten die Preise für Heizöl (plus 71 Prozent) und Kraftstoffe mit knapp 37 Prozent zu. Überdurchschnittlich kletterten die Preise unter anderem für Nahrungsmittel wie Brot und Fleisch.

Kaufkraft von Verbrauchern geschmälert

Höhere Inflationsraten schmälern die Kaufkraft von Verbrauchern, weil sie sich für einen Euro dann weniger leisten können. Vor allem dann, wenn Waren teurer werden, die häufig gekauft werden, spüren die Menschen das im Portemonnaie.

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Erstellt:
28. April 2022, 10:46 Uhr

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