Corona im Südwesten

Verfügbares Einkommen im ersten Pandemiejahr gesunken

In Baden-Württemberg ist im Jahr 2020 das verfügbare Einkommen privater Haushalte gesunken. Das liegt unter anderem an der deutlich ausgeweiteten Kurzarbeit.

Corona-Maßnahmen wie Kurzarbeit haben das Einkommen von Haushalten in Baden-Württemberg geschmälert.

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Corona-Maßnahmen wie Kurzarbeit haben das Einkommen von Haushalten in Baden-Württemberg geschmälert.

Von red/dpa/lsw

Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte im Südwesten ist im ersten Pandemiejahr 2020 leicht gesunken. Es betrug im Schnitt 25.513 Euro pro Kopf, das war im Jahresvergleich ein Minus von 0,9 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Stuttgart unter Berufung auf den Arbeitskreis für volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder berichtete.

Während der Corona-Pandemie war die Kurzarbeit deutlich ausgeweitet worden - sie schmälerte auch Einkommen.

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Ungeachtet des Rückgangs ist Baden-Württemberg in der Spitzengruppe und schneidet im Ländervergleich überdurchschnittlich ab. Nur das Nachbarland Bayern erzielte den Statistikern zufolge mit 25.930 Euro einen noch höheren Wert.

Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Wissenschaftler das Primäreinkommen, also die Summe der Einkommen aus Vermögen und Erwerbstätigkeit minus Sozialbeiträge, Einkommensteuern, Vermögensteuern und sonstige direkte Abgaben. Dazu rechnen sie Sozialleistungen und sonstige öffentliche Transfers.

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Erstellt:
10. Mai 2022, 15:36 Uhr

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