Cottbus

Vermutlich zwischen 5 und 9 Jahre Haft für Mann, der Ehefrau ersticht

Ein Ehemann ersticht seine Ehefrau nach einem Streit mit einem 32 Zentimeter langen Messer. Die Anklage fordert 9 Jahre Haft, die Verteidigung 5 Jahre. Am Donnerstag soll das Urteil gesprochen werden.

Demonstration gegen Gewalt gegen Frauen in Berlin 2022. (Archivbild)

© dpa/Christophe Gateau

Demonstration gegen Gewalt gegen Frauen in Berlin 2022. (Archivbild)

Von red/dpa/bb

Der Prozess um einen Ehestreit mit tödlichem Ausgang in Schulzendorf (Dahme-Spreewald) steht kurz vor dem Abschluss. Am Donnerstag wurden vor dem Landgericht Cottbus die Plädoyers gehalten. Am kommenden Montag um 10 Uhr soll das Urteil verkündet werden. Angeklagt ist ein 59-Jähriger, der seine Ehefrau im vergangenen August erstochen haben soll.

Die Staatsanwaltschaft forderte nach Angaben eines Gerichtssprechers für den Mann neun Jahre und sechs Monate Haft wegen Totschlags. Die Nebenklage schloss sich der Forderung an. Die Verteidigung plädierte auf fünf Jahre Haft. Zuerst hatte der rbb berichtet.

Der Angeklagte hat die Tat gestanden

Zum Prozessauftakt hatte der Angeklagte die Tat gestanden. Nach einem Ehestreit soll der Mann laut Anklage im Schlafzimmer des gemeinsam bewohnten Einfamilienhauses mit einem 32 Zentimeter langen Messer mehrfach in den Oberkörper seiner Ehefrau gestochen haben. Die 48-Jährige erlitt laut Obduktion insgesamt zwölf Stichverletzungen, an denen sie starb. Im Prozessverlauf wurden acht Zeugen und zwei Sachverständige gehört.

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Erstellt:
25. Januar 2024, 16:10 Uhr

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