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Was man zu einem Festival wirklich mitnehmen sollte

Tausende Menschen pilgern im Frühsommer auf diverse Festivals. Ein Zelt und einen Schlafsack haben die meisten von ihnen wohl dabei. Dabei sind andere Dinge viel wichtiger. Eine Packliste.

Bevor es auf dem Festival so richtig losgehen kann, heißt es meistens erst einmal: schleppen.

© dpa/Felix Kästle

Bevor es auf dem Festival so richtig losgehen kann, heißt es meistens erst einmal: schleppen.

Von hsp/mma/lkr

Schlafsack, Dosenbier und Sonnencreme: Auf die Packliste fürs Festival muss man diese Gegenstände schon gar nicht mehr schreiben. Denn die kommen immer mit. Andere Dinge fallen einem leider erst viel später ein. Worauf es wirklich ankommt:

Gaffa-Tape: Man darf vieles vergessen auf dem Weg zum Festival. Die Sonnenbrille. Die Musikboxen. Das Zelt. Aber – um Gottes Willen – nicht das Gaffa-Tape. Daraus kann man sich im schlimmsten Fall ein neues Zelt basteln. (Oder einen Rucksack. Oder eine Unterhose. Oder ein Haarband. Oder Schuhe. Oder ...)

Gummistiefel: Sexy, ja, das ist etwas anderes. Aber: Gummistiefel sichern dafür das Überleben auf dem Festival. Denn, und das hat Mama schon gesagt, „hast du warme Füße, bleibt alles andere auch warm.“ Deshalb ist die dicke-Socken-Gummistiefel-Kombi ja auch absolute Oberspitze.

Ohrenstöpsel: Spätestens, wenn dein Nachbar um 9 Uhr morgens denkt: „Jetzt ist mal wieder Zeit für den Hit ‚Dicke Titten und Kartoffelsalat’!“ wirst du für Ohrenstöpsel dankbar sein. Sehr dankbar.

Pavillon: Er schützt, er bietet Raum, er ist so etwas wie ein kleines Festival-Zuhause. Hier trifft sich die Festival-Nachbarschaft, nachdem die einen stundenlang vor der Bühne abgerockt haben, die anderen Würste essend vor dem Grill sitzen geblieben sind. Der Pavillon ist bei Sonne und Regen gleichermaßen unverzichtbar. Mit einem Fähnchen auf der Spitze hilft er seinen Bewohnern außerdem, selbst in der Nacht den Weg zurück zu ihrem temporären Zuhause zu finden.

Waschbär-Kostüm: Ein Waschbär-Kostüm (oder ein Pferde-Kostüm oder ein Eisbär-Kostüm oder ein Fuchs-Kostüm) sorgt nicht nur für gute Laune. Bei Eiseskälte hält es warm. Bei 40 Grad geht man darunter halt nackig aufs Festivalgelände. Sicher ist: In einem Wäschbär-Kostüm gewinnt man in kürzester Zeit neue Freunde. Viele neue Freunde.

Seifenblasen: Sind ebenfalls dazu da, um neue Freunde zu gewinnen. Sieht jemand nett aus, pustet man ihm die Seifenblasen ins Gesicht, regnet es, pustet man sie in den Himmel. Schillernde Blubberblasen vor grauen Wolken sind wie Magie – aus Spüli.

Einweggrill: Zugegeben, der Einweggrill ist eine absolute Umweltsünde. Aber ein Festival ohne morgendliche Grillsessions, ohne „ich geh noch kurz zum Zeltplatz und grill mir ne Tofuwurst“ (oder eine normale Wurst, oder Gemüse, oder Marshmellows, oder ...) ist einfach kein richtiges Festival. Und klar: Mit kleinen Camping-Grills gibt es auch eine wiederverwendbare ökologische Alternative.

Trockenshampoo: Zwischen dem morgendlichen Flunkyball-Turnier und dem Besuch bei den Lieblingsbands bleibt nicht viel Zeit. Wer sich den Gang zur Dusche sparen will, aber die Eitelkeit nicht komplett zu Hause gelassen hat, sollte Trockenshampoo einpacken. Und falls mal eben kein Wasser in Reichweite ist: feuchte Einwegtücher und Desinfektionsmittel für die Hände einpacken.

Campingstuhl mit Getränkehalter: Bedarf keiner weiteren Erklärung.

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Erstellt:
14. Juni 2022, 11:46 Uhr

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