Drogen im Kreis Ludwigsburg verladen

Wegen 58 Kilogramm Marihuana in Untersuchungshaft

Mehrere Männer handeln mit Drogen aus Spanien. Bei der Verladung der Ware in Ludwigsburg werden sie von der Polizei überrascht. Nun wird gegen sie ermittelt.

Zoll und Landeskriminalamt ermitteln gegen mehrere Tatverdächtige. (Symbolbild)

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Zoll und Landeskriminalamt ermitteln gegen mehrere Tatverdächtige. (Symbolbild)

Von Susan Jörges

Die Polizei hat 58 Kilogramm Haschisch sichergestellt, als sie Anfang November auf ein Transportfahrzeug im Kreis Ludwigsburg verladen wurden. Die Drogen stammten vermutlich aus Spanien und waren für Osteuropa bestimmt, teilte die Polizei am Freitag mit.

Das Zollfahndungsamt Stuttgart und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg ermitteln nun gegen mehrere Tatverdächtige wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln.

Nicht Drogen, sondern auch Schusswaffen

Zuvor soll einer der Hauptverdächtigen, ein 47-jähriger Mann aus Weinsberg im Kreis Heilbronn, die Ware aus Spanien nach Deutschland geschafft haben. Ein weiterer Mittäter steht im Verdacht, zunächst den Drogenhandel telefonisch aus dem Ausland koordiniert zu haben.

Dieser ebenfalls 47 Jahre alte Mann mit Wohnsitz in der Türkei reiste dann jedoch nach Deutschland und konnte hier festgenommen werden. Neben 58 Kilogramm Betäubungsmittel konnten auch eine scharfe Pistole und 49 Schuss Munition sichergestellt werden. Für die Waffe mit Munition wird sich der Hauptverdächtige aus Weinsberg verantworten müssen, in dessen Wohnung die Sicherstellung erfolgte. Die beiden 47-Jährigen sitzen aktuell in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

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Erstellt:
2. Dezember 2022, 11:26 Uhr
Aktualisiert:
2. Dezember 2022, 11:59 Uhr

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