Wunderkammer bei Galerie Keim

Galerist Thomas Niecke präsentiert von Sonntag, 18. Juni, an künstlerische Überraschungen.

„Mein Privatmond“ heißt dieses Werk von Gisela Glucker.

© Galerie Keim

„Mein Privatmond“ heißt dieses Werk von Gisela Glucker.

Von if

Stuttgart - Wunder-, Kunstkammern oder Kunstkabinette gab es in der Spätrenaissance und dem Barock. Sie gingen aus den früheren Raritäten- oder Kuriositätenkabinetten hervor als Sammlungskonzept aus der Frühphase der Museumsgeschichte. Sie zeigten Objekte in ihrer unterschiedlichen Herkunft und Bestimmung gemeinsam. Die Idee zu seiner Inszenierungsstrategie kam Galerist Thomas Niecke in Venedig: „Für mich war das Schlüsselerlebnis auf eine der Biennalen in Venedig, wo in einem Palazzo eine Wunderkammer mit Arbeiten von Eduardo Chillida als Leporello gezeigt wurde.“

Niecke wird nun seine Form der Wunderkammer zeigen: Neben Werken von Gisela Glucker, Ingeborg van Loock, Yvonne Schneider, Skulpturen von Brita Schmierer und HATE Hirlinger hält er künstlerische Überraschungen bereit und hat aus dem Fundus der Klassischen Moderne Gegenbilder hinzugefügt. Die Vernissage ist am Sonntag, 18. Juni, von 14 bis 18 Uhr.

Weitere Informationen unter: www.galerie-keim.de.

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Erstellt:
15. Juni 2023, 22:06 Uhr

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