Boss Open in Stuttgart

Aus der Traum: Deutsches Doppel scheitert im Halbfinale

Bei seinem ersten Auftritt auf dem Weissenhof stürmte Hendrik Jebens an der Seite seines Doppelpartners Constantin Frantzen überraschend bis ins Halbfinale. Dort war am Freitagabend Schluss – auf äußerst unglückliche Weise.

Knappes Aus im Halbfinale:  Hendrik Jebens (vorne), Constantin Frantzen

© Baumann

Knappes Aus im Halbfinale: Hendrik Jebens (vorne), Constantin Frantzen

Von Gregor Preiß

Der Plan war Revanche. Erst kürzlich, bei den French Open in Paris, hatte es der Stuttgarter Hendrik Jebens an der Seite seines Doppelpartners Constantin Frantzen mit dem brasilianischen Duo Rafael Matos und Marcelo Melo zu tun. Und verlor denkbar knapp. Also war klar, was an diesem Freitag bei der Neuauflage auf dem Stuttgarter Weissenhof auf dem Spiel stand: Revanche.

Doch dieser Plan ging nicht auf. Jebens/Frantzen unterlagen erneut gegen die Brasilianer, und wieder denkbar knapp. 6:7 (5:7), 7:6 (7:3) und 11:13 hieß es am Ende des Halbfinales, in dem die Deutschen im entscheidenden Match-Tiebreak auch noch zwei Matchbälle liegen ließen.

Ärgerlich, einerseits. Andererseits können sich die beiden, die erst seit kurzem auf der ATP-Tour unterwegs sind, auch über einen tollen Erfolg freuen. In der Doppel-Weltrangliste wird es durch die Halbfinal-Teilnahme weiter nach oben gehen, und das Preisgeld kann sich für die Newcomer ebenfalls sehen lassen: 5680 Euro für jeden.

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Erstellt:
14. Juni 2024, 21:50 Uhr

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