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"Bild": Gladbach-Torhüter Sommer vor Wechsel zu Man United

In Gladbach und im Kasten der Schweiz macht Yann Sommer immer wieder auf sich aufmerksam. Nun könnte ein Wechsel des Torhüters bevorstehen.

Der Schweizer Torwart Yann Sommer soll bei Manchester United auf dem Wunschzettel stehen.

© Vadim Ghirda/AP/dpa

Der Schweizer Torwart Yann Sommer soll bei Manchester United auf dem Wunschzettel stehen.

Von dpa

Mönchengladbach - Torhüter Yann Sommer steht nach Informationen der "Bild" vor einem Wechsel von Borussia Mönchengladbach zu Manchester United.

Wie die Zeitung berichtet, will der Club aus der Premier League den bis Sommer 2023 an den Fußball-Bundesligisten gebundenen Schweizer Nationaltorhüter bereits in diesem Winter verpflichten. In Manchester soll der 33-Jährige Nachfolger des Spaniers David de Gea werden, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft und dem Vernehmen nach nicht verlängert wird.

Sommer war 2014 vom FC Basel nach Mönchengladbach gewechselt und gilt mittlerweile als einer der besten Bundesliga-Torhüter. Ihm liegt ein Angebot der Borussia zur Verlängerung seines Vertrages vor. Mit Blick auf eine mögliche Ablösesumme scheint der Tabellenachte aber zu Gesprächen mit den Engländern bereit. "Wir wägen alles genau ab und sind in jedem Fall vorbereitet", wird Manager Roland Virkus von der "Bild" zitiert.

Gladbach will verlängern

Allerdings favorisiert Virkus einen Verbleib des Schlussmanns. "Wir sind in Gesprächen, in guten Gesprächen. Wir haben nicht vor, Yann im Winter abzugeben. Wir wollen verlängern. Aber es ist doch legitim, dass er mit 33 genau prüft, ob er seine Karriere hier in Gladbach beendet oder noch mal was Neues macht", sagte er der "Rheinischen Post". Virkus kündigte eine schnelle Entscheidung an: "Wir werden uns nach der WM wieder zusammensetzen und dann entscheiden, wie es weitergeht. Ohne Eile und Druck, aber so schnell wie möglich, weil wir alle planen wollen."

Nach Aussage des Sportdirektors liegt noch kein Angebot aus Manchester vor. "Aber das kann sich jederzeit ändern, das ist nie auszuschließen. Und wenn dann was kommt, muss man sich damit auseinandersetzen, sagte Virkus.

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Erstellt:
6. Dezember 2022, 12:34 Uhr

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