Kelly Holmes

Britische Leichtathletik-Ikone feiert ihr Coming-out

Die britische Leichtathletik-Ikone Kelly Holmes feiert ihr Coming-out – und äußert sich zu ihrer Vergangenheit und Gegenwart.

Kelly Holmes gewann 2004 in Athen zweimal Gold.

© IMAGO/UIG

Kelly Holmes gewann 2004 in Athen zweimal Gold.

Von red/sid

Die britische Leichtathletik-Ikone Kelly Holmes hat ihr Coming-out gefeiert. „Ich bin nervös, es zu sagen. Ich habe das Gefühl, vor Aufregung zu explodieren. Jetzt bin ich endlich frei“, sagte die 52-Jährige dem Mirror und ergänzte: „Ich musste das jetzt für mich tun. Manchmal weine ich vor Erleichterung.“

Holmes gewann bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen Gold über 800 und 1500 m. 2005 wurde sie von Königin Elizabeth II. als Dame Commander of the Order of the British Empire (DBE) geehrt.

„Es gab viele dunkle Zeiten“

Dass sie lesbisch sei, habe sie als junge Soldatin bemerkt, berichtete sie. Damals habe eine Kameradin sie geküsst. Aus Angst vor strafrechtlicher Verfolgung habe sie über Jahrzehnte geschwiegen. „Es gab viele dunkle Zeiten, in denen ich wünschte, ich könnte schreien, dass ich lesbisch bin - aber ich konnte nicht“, sagte sie.

Inzwischen lebe sie in einer Partnerschaft. „Es ist das erste Mal, dass ich jemanden habe, den ich nicht nur als Freundin vorstelle“, meinte Holmes. Im Ende Juni erscheinenden Dokumentarfilm „Being Me“ erzählt sie ihre Geschichte.

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Erstellt:
20. Juni 2022, 08:40 Uhr

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