Marathon in Berlin

Eliud Kipchoge knackt Weltrekord

Der Kenianer Eliud Kipchoge unterbietet am Sonntag seine 2018 aufgestellte Marathon-Bestmarke und stellt damit in Berlin einen neuen Weltrekord auf. Wie schnell war er?

Der Kenianer legte am Sonntag die 42,195 Kilometer in 2:01:09 Stunden zurück.

© AFP/TOBIAS SCHWARZ

Der Kenianer legte am Sonntag die 42,195 Kilometer in 2:01:09 Stunden zurück.

Von len/sid/dpa

Lauf-Star Eliud Kipchoge hat beim Marathon in Berlin den Weltrekord geknackt. Der Kenianer legte am Sonntag die 42,195 Kilometer in 2:01:09 Stunden zurück und unterbot damit seine 2018 aufgestellte Bestmarke von 2:01:39 Stunden ebenfalls in Berlin.

Der zweimalige Olympiasieger hatte 2019 bereits als erster Mensch die Marathon-Distanz unter zwei Stunden geschafft. Als offizieller Weltrekord galten die 1:59:40 Stunden allerdings nicht, da diese unter „Laborbedingungen“ entstanden waren.

Halbmarathon-Marke nach 59:51 Minuten

Auch am Sonntag in Berlin sah es zunächst so aus, als könnte er als Erster in einem offiziellen Rennen die Zwei-Stunden-Marke unterbieten. Nach etwas Regen in der Nacht waren die äußeren Bedingungen beim Start um 9.15 Uhr mit stark bewölktem Himmel, milden Temperaturen und kaum Wind sehr günstig für ein schnelles Rennen. Geführt von seinen Tempomachern schlug Kipchoge von Beginn an Weltrekordtempo an und lag nach einem Drittel der Distanz schon 40 Sekunden unter der bisherigen Bestmarke. Nur der äthiopische Außenseiter Andamlak Belihu konnte folgen, Vorjahressieger Guye Adola - ebenfalls aus Äthiopien - nicht.

An der Halbmarathon-Marke kam das Führungsduo hinter den Tempomachern nach kaum zu fassenden 59:51 Minuten vorbei. Der letzte Helfer stieg schon wenig später aus, nach gut 25 Kilometern setzte sich Kipchoge von Belihu ab und lief fortan als Solist nur noch gegen die Uhr. Ganz konnte er das Tempo der ersten Hälfte vor Hunderttausenden von Zuschauern entlang der Strecke nicht halten, trotzdem unterbot er den bisherigen Weltrekord noch um eine halbe Minute.

45 000 Läuferinnen und Läufer

Für Kipchoge war es der insgesamt vierte Erfolg beim Berlin-Marathon, damit ist er nun gemeinsam mit dem Äthiopier Haile Gebrselassie Rekordsieger beim größten deutschen City-Lauf. Gebrselassie siegte dort von 2006 bis 2009 und lief dabei ebenfalls zwei Weltrekorde.

Insgesamt hatten sich rund 45 000 Läuferinnen und Läufer für das Rennen durch die Berliner Innenstadt angemeldet.

Rund 45 000 Läuferinnen und Läufer ...

© AFP/TOBIAS SCHWARZ

Rund 45 000 Läuferinnen und Läufer ...

... nahmen an dem Rennen in Berlin teil.

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... nahmen an dem Rennen in Berlin teil.

Nach etwas Regen in der Nacht waren die äußeren Bedingungen beim Start um 9.15 Uhr mit stark bewölktem Himmel, milden Temperaturen und kaum Wind ...

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Nach etwas Regen in der Nacht waren die äußeren Bedingungen beim Start um 9.15 Uhr mit stark bewölktem Himmel, milden Temperaturen und kaum Wind ...

... sehr günstig für ein schnelles Rennen.

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... sehr günstig für ein schnelles Rennen.

Eliud Kipchoge  schaffte es in 2:01:09 Stunden.

© AFP/TOBIAS SCHWARZ

Eliud Kipchoge schaffte es in 2:01:09 Stunden.

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Erstellt:
25. September 2022, 11:40 Uhr
Aktualisiert:
25. September 2022, 11:42 Uhr

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