Olaf Scholz vor der EM 2024

Kanzler bei der DFB-Auswahl in der Kabine

Olaf Scholz schaut sich das 0:0 der Nationalmannschaft in Nürnberg live im Stadion an. Im Anschluss stattet der Bundeskanzler der DFB-Auswahl einen Besuch ab.

Olaf Scholz (rechts) und DFB-Präsident Bernd Neuendorf.

© AFP/TOBIAS SCHWARZ

Olaf Scholz (rechts) und DFB-Präsident Bernd Neuendorf.

Von red/dpa

Bundeskanzler Olaf Scholz hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nach dem torlosen Remis im vorletzten EM-Test gegen die Ukraine in der Kabine besucht. Der SPD-Politiker hatte das 0:0 am Montagabend in Nürnberg auf der Tribüne verfolgt, im Anschluss machte er sich in Begleitung von DFB-Sportdirektor Rudi Völler, DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig auf zur Mannschaft.

„Er hat gesagt, die Daumen sind gedrückt, er wünscht uns viel Erfolg, das Land ist vereint hinter uns und hat uns ein gutes Gefühl gegeben“, sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann im ARD-Interview. „Es war auf jeden Fall sehr ruhig in der Kabine.“

„Wir brauchen die Frische, den Witz von den Jungs“

Die Nationalmannschaft hatte eine gute Leistung gezeigt, aber das Tor nicht getroffen. „Schade, dass wir keins gemacht haben“, sagte Thomas Müller. „Ein Tor hätten wir heute verdient gehabt. Es war nicht so, dass wir leichtfertig Chancen vergeben haben, aber manchmal gibt es so Tage.“

Der 34-Jährige verwies auf die „gute Atmosphäre“ im Team und die gute Leistung der jüngeren Nationalspieler um den starken Debütanten Maximilian Beier. Wenn sich jemand beim ersten Spiel „ins Hemd machen“ würde, könne man das zwar verstehen. Aber „das können wir nicht gebrauchen“, sagte Müller lächelnd. „Wir brauchen die Frische, den Witz von den Jungs.“ Es gebe „keinen Grund für Irgendeinen, hier nervös zu sein.“

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Erstellt:
3. Juni 2024, 23:42 Uhr

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