DFB-Pokal

Kone lässt Gladbach jubeln - St. Pauli stoppt den FC Homburg

Im ersten Bundesligaduell des DFB-Pokal-Achtelfinals boten Gladbach und Wolfsburg lange nur Krampf. Der FC St. Pauli stoppte das Überraschungsteam FC Homburg.

Das Duell zwischen Gladbach und Wolfsburg verlief schleppend – bis in die Verlängerung.

© dpa/Federico Gambarini

Das Duell zwischen Gladbach und Wolfsburg verlief schleppend – bis in die Verlängerung.

Von jbr/sid

Borussia Mönchengladbach steht als bislang einziger Bundesligist mit einem Zweitliga-Trio im Viertelfinale des DFB-Pokals. Die Fohlen bezwangen den Ligarivalen VfL Wolfsburg in einem niveauarmen Duell dank Joker Manu Kone (120.) mit 1:0 (0:0, 0:0) nach Verlängerung und dürfen vom ersten Cupsieg seit 1995 träumen.

Der FC St. Pauli stoppte das Überraschungsteam FC Homburg mit 4:1 (1:1), Trainer Dimitrios Grammozis feierte mit dem 2:0 (0:0) gegen den 1. FC Nürnberg ein perfektes Debüt beim 1. FC Kaiserslautern. Spät jubeln durfte Fortuna Düsseldorf beim 2:1 (0:1) beim 1. FC Magdeburg. Am Mittwoch wird die Runde der letzten 16 abgeschlossen.

In Homburg trafen Hauke Wahl (24.), Elias Saad (64.), Marcel Hartel (69.) und Johannes Eggestein (73.) für den Zweitligaspitzenreiter. Markus Mendler (28.) besorgte für den Viertligisten nach einem Fehler von Pauli-Torwart Sacha Burchert, dem ein Rückpass über den Spann rutschte, den zwischenzeitlichen Ausgleich.

Kaiserslautern bremst den freien Fall

Der FCK steht dank der Treffer von Richmond Tachie (75.) und Ragnar Ache (78.) erstmals seit der Saison 2013/14 wieder unter den besten Acht. Magdeburg führte lange, Baris Atik (15.) traf mit einem als Flanke gedachten Ball. Joker Jona Niemiec (87./90.+2) schlug jedoch spät für die Fortuna zu, die wie zuletzt 2020 das Viertelfinale erreichte.

Lautern stoppte nach vier Pflichtspielpleiten den freien Fall. Grammozis, der von 2000 bis 2005 als Spieler beim viermaligen Meister unter Vertrag stand, beerbte Dirk Schuster. Spielerisch fiel dem FCK wie Nürnberg aber wenig ein.

In Magdeburg traf Xavier Amaechi für die Hausherren den Außenpfosten (31.). Düsseldorfs Kapitän Jordy de Wijs scheiterte per Kopf am Pfosten traf (48.). Niemiec traf zwei Minuten nach seiner Einwechslung zum Ausgleich und machte nur wenig später seinen Doppelpack perfekt.

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Erstellt:
5. Dezember 2023, 23:50 Uhr

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