Baden-Württembergs Kunstministerin Petra Olschowski liebt klare Worte. Wie steht es mit der Kunstfreiheit? Das ist am 13. April Thema in der Akademie für Darstellende Kunst.
Petra Olschowski ist Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg
Von Nikolai B. Forstbauer
Kunst und Theater haben aus der Sicht der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (ADK) in Ludwigsburg ein gemeinsames Problem – „sie stehen im Spannungsfeld von Elfenbeinturm, Luxusverdacht und Verwertungslogik, und werden doch als Standortfaktoren geschätzt“. Was also tun?
Debatten über Kulturpolitik landen schnell bei den Begründungen, die Kunst und Kultur die Fähigkeit zuschreiben, eine freiheitliche Gesellschaft zu stützen. „Kunstfreiheit und das Verständnis der Kunstfreiheit sind ein Seismograph der Gesellschaft“, schreibt denn auch die Akademie für Darstellende Kunst, die von sich selbst sagt, man habe „die Lehre auf dieses Spannungsfeld hin ausgerichtet“. Politischer Unterstützung konnte man sich in den vergangenen Jahren in Baden-Württemberg sicher sein – vor allem Petra Olschowski (Grüne), Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, hat die Debatte immer wieder mit angestoßen – immer auch aber mit der Forderung an die Kultureinrichtungen, die eigenem Positionen zu hinterfragen.
An diesem Montag, 13. April, ist Olschowski zu Gast in der Reihe „Montags an der ADK“. Im Gespräch mit Ludger Engels, Künstlerischer Direktor der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, soll es um „aktuelle Positionen von Kunst und Theater“ gehen. Ludger Engels und Kunstministerin Petra Olschowski sprechen, heißt es vorab, „über die Herausforderungen für die Kunstfreiheit angesichts ökonomischen Drucks, moralischen Polarisierungen und politischer Instrumentalisierung“.
Olschowski in der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg
Wie kann man dabei sein? Vor Ort an diesem Montag, 13. April – in der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg (Akademiehof 1). Der Eintritt ist frei. Auch digital ist eine Teilnahme möglich – über die Plattform Zoom. Den Link gibt es unter www.adk-bw.de. Beginn ist um 20 Uhr. Mit veranstaltet wird der Abend von der Ludwigsburger Kreiszeitung.