Die Polizei suchte in der Ulmer Innenstadt nach Spuren. (Symbolfoto)
Von Sebastian Winter
Nach dem Angriff auf einen Mann in der Nacht zum Samstag in der Ulmer Innenstadt haben Polizei und Staatsanwaltschaft weitere Details bekannt gegeben. Demnach erlitt ein 20-Jähriger in jener Nacht Stich- und Schnittverletzungen. Über die Schwere der Verletzungen gaben die Behörden keine Auskunft.
Vorausgegangen war laut ersten Erkenntnissen ein gezieltes Treffen. Dabei sei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Die Behörden machten keine weiteren Angaben dazu, wie viele Personen beteiligt waren und welche Waffe eingesetzt wurde. „Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen“, heißt es.
Blutspuren in Ulmer Innenstadt: Hundestaffel im Einsatz
Am Samstag hatte die Polizei unter anderem mit einer Hundestaffel des Polizeipräsidiums Karlsruhe nach Spuren in der Innenstadt gesucht. Dabei seien Gegenstände aufgefunden worden, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten, heißt es. Um welche Gegenstände es sich dabei handelt, nannten die Behörden nicht. Sie würden nun „kriminaltechnisch untersucht“. Zudem befragten die Beamten zahlreiche Zeugen.
Der Fokus der Spurensuche lag auf dem Bereich Rosengasse und Frauengraben in der Ulmer Innenstadt. Dort waren auch Blutspuren zu sehen gewesen. Laut Mitteilung liegen derzeit keine Hinweise auf eine Gefährdung der Anwohner oder Unbeteiligten vor.