Sieben Erwachsene, sieben Kinder und nur fünf reguläre Sitzplätze: Bei Hockenheim stoppt die Polizei einen Wagen, in den sich insgesamt 14 Menschen gequetscht haben.
Die Polizei stoppte ein völlig überladenes Auto bei Hockenheim (Symbolfoto)
Von red/dpa/lsw
Für fünf Menschen gebaut, mit 14 besetzt: Die Polizei hat bei Hockenheim ein Auto aus dem Verkehr gezogen, in dem sich insgesamt 14 Personen drängten – darunter sieben Kinder.
Für mehrere von ihnen fehlten die vorgeschriebenen Sicherungen, wie die Polizei mitteilte. Auf den Wagen waren die Beamten durch einen Hinweis aufmerksam geworden.
Keines der sieben Kinder saß in einem Kindersitz
Demnach meldete ein Augenzeuge am Samstagabend ein Auto auf der Landesstraße 723, das offenbar mit deutlich mehr Personen als erlaubt unterwegs war. Eine Streife stoppte den Wagen wenig später und stellte fest: Neben dem 52 Jahre alten Fahrer saßen noch 13 weitere Menschen in dem Fünfsitzer.
Besonders kritisch aus Sicht der Polizei: Für keines der sieben Kinder konnte der Fahrer einen geeigneten Kindersitz vorweisen. Zudem waren die Kinder nicht mit den vorgeschriebenen Sicherheitsgurten gesichert. Der Mann wurde über die Verstöße belehrt, wollte sich dazu aber nicht äußern. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.