Die britischen Behörden untersuchen den gewaltsamen Tod einer Ärztin der Königsfamilie. (Archivbild)
Sie soll auch Mitglieder der Königsfamilie um König Charles III. (77) und Königin Camilla (79) behandelt haben: Die britischen Behörden untersuchen den gewaltsamen Tod einer Ärztin. Am Mittwoch erschien der unter Mordverdacht stehende Ehemann der 45-Jährigen vor Gericht. Die Frau war am Morgen des 4. Oktober tot im gemeinsamen Zuhause aufgefunden worden.
Laut der Nachrichtenagentur PA erklärte Staatsanwältin Jackie Hanlon, bei der Obduktion sei an der rechten Seite ihres Kopfes eine Verletzung durch stumpfe Gewalteinwirkung festgestellt worden. Zudem gebe es eine Verletzung, die auf eine Kompression des Halses hindeuten könnte. Zum Zeitpunkt der Tat hätten sich Kinder im Haus befunden. Vor Gericht äußerte sich der Mann nicht zu den Vorwürfen; er blieb in Untersuchungshaft.
Wie zuerst die Boulevardzeitung „The Sun» berichtete, gehörte die Frau zu einem Pool von Ärztinnen und Ärzten, die regelmäßig Mitglieder der königlichen Familie betreuten, wenn diese sich in der nahegelegenen Residenz Sandringham House aufhielten. Der König und die Königin sollen Berichten zufolge über den Tod informiert worden sein. Wie die PA berichtete, war die Ärztin seit mehr als 15 Jahren approbiert und seit acht Jahren Hausärztin.