Australien

Alkohol-Auftritt im Fernsehen: Reporterin Danika Mason sagt „Sorry“

Nach ihrem kuriosen TV-Aussetzer bittet Reporterin Danika Mason um Verzeihung. Sogar der australische Premier meldet sich zu Wort.

Alkohol-Auftritt im Fernsehen: Reporterin Danika Mason sagt „Sorry“

Nach ihrem kuriosen TV-Aussetzer bittet Reporterin Danika Mason (l.) um Verzeihung (Archivfoto).

Von red/SID

Die Höhe, die Kälte, fehlendes Abendessen - und ein bisschen Alkohol: Die australische Fernsehreporterin Danika Mason hat sich nach einem missglückten Live-Auftritt bei den Winterspielen öffentlich entschuldigt. Die in Australien sehr bekannte Journalistin des TV-Senders Channel Nine war während einer Sportsendung aus den italienischen Alpen ins Studio zugeschaltet und hatte dabei wirres Zeug geredet.

Mason verhaspelte sich und sprach am Mittwoch über alles Mögliche, vom Kaffeepreis in Italien bis hin zu Leguanen in den USA, was ihre Kollegen im Studio sichtlich durcheinander brachte. Einer von ihnen versuchte, ihren Zustand damit zu erklären, dass es ihr schwer falle, in kalten Klimazonen zu sprechen. "Ich möchte mich aufrichtig entschuldigen", sagte Mason nun am Ende ihres Berichts am Donnerstag.

Selbst Australiens Premierminister Anthony Albanese meldete sich

Zudem bedankte sich Mason bei allen, "die sich gemeldet haben. Es ist mir nur ein bisschen peinlich. Ich habe die Situation völlig falsch eingeschätzt. Ich hätte keinen Alkohol trinken sollen, vor allem nicht unter diesen Umständen – es ist kalt, wir befinden uns in der Höhe, und dass ich nicht zu Abend gegessen hatte, hat die Sache sicher nicht besser gemacht. Aber ich möchte die volle Verantwortung übernehmen. Das entspricht nicht meinem üblichen Verhalten." 

Studio-Moderator Karl Stefanovic, ebenfalls eine in Australien bekannte Persönlichkeit, antwortete: "Mach dir keine Sorgen. Lass uns das Thema wechseln. Du bist eine Legende." Selbst Australiens Premierminister Anthony Albanese meldete sich laut BBC am Donnerstag zu Wort, er stehe hinter Danika. "Gut gemacht! Sie ist in Italien und war bestimmt müde", sagte er gemäß BBC und fügte hinzu: "Die Zeitverschiebung macht sich bemerkbar. Alles in Ordnung."