Unwetter in Spanien

Auswärtiges Amt gibt Reisehinweis

Schwere Unwetter sorgen in mehreren Regionen Spaniens für erhebliche Gefahren. Das Auswärtige Amt hat seine Reise- und Sicherheitshinweise für Spanien aktualisiert.

Auswärtiges Amt gibt Reisehinweis

Unwetter in Spanien - Valencia: 19.10.2026, Spanien, Guardamar de la Safor: Autos stehen im Hochwasser einer überschwemmten Straße. Heftige Regenfälle haben in der Mittelmeerregion Spaniens zu schweren Überschwemmungen geführt. In den am schwersten betroffenen Gebieten im Süden der Provinz Valencia und im Norden der Provinz Alicante riefen die Behörden die Menschen auf, nach Möglichkeit in den Häusern zu bleiben.

Von Lukas Böhl

Das Auswärtige Amt warnt Spanien-Reisende vor den Folgen schwerer Unwetter. In den am Montag, 19. Oktober 2026, aktualisierten Reise- und Sicherheitshinweisen weist die Behörde ausdrücklich auf die Gefahr von Sturzfluten und Überschwemmungen hin.

Hintergrund sind die heftigen Regenfälle, die derzeit Teile Spaniens erfassen. Die spanische Wetterbehörde AEMET hat für mehrere Regionen Unwetterwarnungen herausgegeben. Besonders an der Mittelmeerküste und auf den Balearen können innerhalb kurzer Zeit große Niederschlagsmengen fallen.

Auswärtiges Amt warnt vor Überschwemmungen in Spanien

In seinen aktuellen Reisehinweisen nennt das Auswärtige Amt mehrere Gebiete, für die am 19. und 20. Oktober starke Regenfälle vorhergesagt werden.

Dazu gehören die südlichen Küstengebiete der Provinz Valencia („Litoral Sur de Valencia“) sowie die nördlichen Küstengebiete der Provinz Alicante („Litoral Norte de Alicante“). Auch die Balearen und die Gebirgsketten von Andalusien und Katalonien sind von der Warnung betroffen.

Besonders gefährlich können die starken Niederschläge an Flussläufen und in Felsschluchten werden. Dort drohen plötzliche Sturzfluten, selbst wenn es am jeweiligen Aufenthaltsort gerade nicht regnet.

Das Auswärtige Amt spricht ausdrücklich von einer akuten Gefahr durch Überschwemmungen. Für Reisende bedeutet das, dass insbesondere Ausflüge in Schluchten, Wanderungen entlang von Flussbetten und Fahrten durch überflutungsgefährdete Gebiete riskant sein können.

Mallorca und Balearen von Unwetterwarnung betroffen

Auch für Mallorca und die übrigen Balearen gilt der aktuelle Reisehinweis. Die Inselgruppe gehört zu den Regionen, in denen am Montag und Dienstag mit starken Regenfällen gerechnet wird.

Auf Mallorca hatten heftige Gewitter und Starkregen bereits für Beeinträchtigungen gesorgt. Die spanische Wetterbehörde AEMET hatte zeitweise die höchste Warnstufe Rot für Teile der Insel ausgerufen.

Auch der Flughafen Palma de Mallorca reagierte auf die Unwetterlage. Auf seiner Homepage forderte der Flughafenbetreiber Aena Reisende auf, ihren Flugstatus direkt bei der jeweiligen Fluggesellschaft zu überprüfen und bei notwendigen Fahrten besondere Vorsicht walten zu lassen.

Wer in den kommenden Tagen nach Mallorca reisen oder von dort zurückfliegen möchte, sollte deshalb nicht nur die Wetterwarnungen beachten, sondern auch mögliche Einschränkungen im Verkehr berücksichtigen.

Auswärtiges Amt empfiehlt: Betroffene Gebiete meiden

Das Auswärtige Amt fordert Reisende ausdrücklich auf, die Anweisungen der örtlichen Behörden zu befolgen und gefährdete Regionen zu meiden.

In den aktualisierten Sicherheitshinweisen heißt es:

„Bitte beachten Sie die Anweisungen der lokalen Behörden und meiden Sie die betroffenen Gebiete.“

Zudem macht die Behörde darauf aufmerksam, dass die heftigen Regenfälle Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr verursachen können.

Damit müssen Reisende nicht nur mit wetterbedingten Gefahren, sondern möglicherweise auch mit Behinderungen bei der Fortbewegung rechnen. Vor längeren Fahrten empfiehlt es sich deshalb, die aktuelle Verkehrslage und regionale Warnmeldungen zu prüfen.

Wie lange gilt die Unwetterwarnung für Spanien?

Der aktuelle Reisehinweis des Auswärtigen Amts bezieht sich ausdrücklich auf die Wetterlage am Montag, 19. Oktober, und Dienstag, 20. Oktober 2026.

Wie lange einzelne Unwetterwarnungen gelten, hängt von der jeweiligen Region ab. Die spanische Wetterbehörde AEMET veröffentlicht dafür unterschiedliche Warnstufen und Zeiträume.

Auch wenn eine rote Warnung auf Orange oder Gelb herabgestuft wird, bedeutet das nicht automatisch, dass keine Gefahr mehr besteht. Insbesondere an Flussläufen und in bereits überfluteten Gebieten können die Auswirkungen der Regenfälle länger anhalten.

Für aktuelle Informationen verweist das Auswärtige Amt auf die Internetseite der zuständigen Regionalregierung sowie auf den spanischen Wetterdienst AEMET.