Bau der Stromleitung „NordLink“ geht auf die Zielgerade

dpa Büsum. Der Bau der Stromleitung „NordLink“ geht auf die Zielgerade. Sie verbindet die Kapazitäten der Wasserkraftwerke in Norwegen mit der Windenergie aus Deutschland und soll die Versorgungssicherheit in den Stromnetzen beider Länder erhöhen.

Bau der Stromleitung „NordLink“ geht auf die Zielgerade

Das Endstück eines 516 Kilometer langen Seekabels wird vom Kabelverlegeschiff „Boka Connector“ im Watt unter dem Deich hindurch an Land gezogen. Foto: Carsten Rehder

Das Endstück des 516 Kilometer langen Seekabels zwischen Tonstad in Norwegen und Wilster in Schleswig-Holstein ist am Mittwoch bei Büsum unter dem Deich hindurch an Land gezogen worden. Dazu kommen 53 Kilometer Freileitung in Norwegen und ein 54 Kilometer langes Erdkabel auf deutscher Seite. Ende des Jahres sollen die letzten Arbeiten erledigt sein.

Die rund zwei Milliarden Euro teure Stromleitung soll den Austausch erneuerbarer Energien zwischen Deutschland und Norwegen ermöglichen. Indem sie die Kapazitäten der Wasserkraftwerke Norwegens mit den Wind- und Solarparks in Deutschland verbindet, soll NordLink Engpässen im deutschen Übertragungsnetz entgegenwirken. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2020 geplant.