Der Bitcoin-Kurs ist zum Wochenbeginn erneut unter Druck geraten und fiel kurzfristig unter die Marke von 65.000 US-Dollar. Was steckt hinter diesem Rückgang?
Der Bitcoin-Kurs ist zu Wochenbeginn gefallen und steht unter Druck. Erfahren Sie, welche Faktoren den Rückgang ausgelöst haben.
Von Matthias Kemter
Am Montag zeigte sich der Bitcoin erneut schwach und fiel auf den niedrigsten Stand seit Wochen. Die Unsicherheiten rund um die US-Zollpolitik und geopolitische Spannungen belasten den Kryptomarkt. Marktbeobachter warnen vor weiteren Rücksetzern, die den Bitcoin in Richtung der Marke von 50.000 US-Dollar drücken könnten.
Unsicherheit durch US-Zollpolitik
Ein zentraler Grund für den Kursrückgang ist die Unsicherheit über die US-Zollpolitik. Nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, die globalen Zölle von 10 auf 15 Prozent anzuheben, reagierten die Märkte nervös. Obwohl der Oberste Gerichtshof die Nutzung von Notstandsbefugnissen zur Einführung von Zöllen untersagt hatte, sorgte Trumps Ankündigung für Verunsicherung.
Geopolitische Spannungen belasten
Neben der Zollpolitik belasten auch geopolitische Spannungen weiterhin den Markt. Der massive militärische Aufmarsch der USA im Nahen Osten und die Unsicherheit über mögliche Schritte gegen den Iran erhöhen die Nervosität der Anleger.
Schwache Marktstruktur und technische Faktoren
Zusätzlich leidet der Bitcoin unter einer schwachen Marktstruktur, geprägt von geringer Liquidität. Dies ist typisch für eine Bärenmarktphase. Technisch gesehen ist das Chartbild angeschlagen, allerdings hält die wichtige Unterstützung bei 60.000 US-Dollar bisher.
Fazit
Der Bitcoin steht vor einer kritischen Phase. Die Unsicherheiten rund um die US-Zollpolitik und geopolitische Spannungen belasten den Markt. Sollte die Unterstützung bei 60.000 US-Dollar fallen, könnte ein weiterer starker Rückgang bis auf 50.000 US-Dollar folgen.