Auf vielen Baustellen sind an diesem Dienstag Beamte des Zolls unterwegs. Mit solchen Überprüfungen soll die gesellschaftliche Akzeptanz von Schwarzarbeit gesenkt werden.
Im Kampf gegen Schwarzarbeit überprüft der Zoll mit 3.200 Beamten bundesweit Baustellen (Symbolfoto).
Von red/dpa
Im Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung überprüft der Zoll mit 3.200 Beamten bundesweit Baustellen. Es gehe darum, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet haben, ob Sozialleistungen zu Unrecht bezogen werden, ob Ausländer die erforderlichen Arbeitsgenehmigungen für die Beschäftigung besitzen und ob die Mindestlöhne eingehalten werden, teilte der Zoll mit.
Dazu würden das Personal befragt oder auch Geschäftsunterlagen überprüft. Die Prüfungen vor Ort seien oft nur der Auftakt für tiefgreifende Ermittlungen, erklärte der Zoll. Die vorläufigen Ergebnisse der ganztägigen Kontrollen bis in die Abendstunden am Dienstag sollen am Mittwoch veröffentlicht werden.
Mit regelmäßigen bundesweiten Schwerpunkt- und Sonderprüfungen solle die gesellschaftliche Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung gesenkt werden. Der Zoll wies darauf hin, dass im Dachdecker-, Elektro-, Gerüstbauer- sowie Maler- und Lackiererhandwerk branchenspezifische Mindestlöhne gelten. In allen anderen Branchen des Baugewerbes gelte der allgemeine gesetzliche Mindestlohn, der 13,90 Euro pro Stunde betrage.