Atomstreit mit den USA

Chamenei zeigt sich unbeeindruckt von Trump-Drohungen gegen iranische Führung

Irans geistliches Oberhaupt Ali Chamenei zeigt sich von US-Drohungen unbeeindruckt. Zu Beginn neuer Atomgespräche erklärte er, auch Trump werde den Iran nicht zerstören können.

Chamenei zeigt sich unbeeindruckt von Trump-Drohungen gegen iranische Führung

Ayatollah Chamenei bleibt trotz US-Drohungen unbeeindruckt (Symbolfoto).

Von red/AFP

Das geistliche Oberhaupt des Irans, Ayatollah Ali Chamenei, hat sich zu Beginn der zweiten Runde indirekter Atomgespräche zwischen Vertretern Teherans und Washingtons in Genf unbeeindruckt von jüngsten US-Drohungen gezeigt. "Ein Kriegsschiff ist gewiss eine gefährliche Waffe, doch noch gefährlicher ist die Waffe, die es versenken kann", sagte Chamenei am Dienstag in einer Rede. US-Präsident Donald Trump hat US-Kriegsschiffe in die Golfregion entsandt. 

Zu den Äußerungen Trumps, in den vergangenen 47 Jahren sei in der Iran-Frage nur geredet worden, sagte Chamenei, auch dem jetzigen US-Präsidenten werde es nicht gelingen, den Iran zu "zerstören". Im Iran hatte 1979 mit dem Sturz des Schahs die sogenannte Islamische Revolution stattgefunden.

Im Atomstreit zwischen dem Iran und den USA läuft gerade eine zweite Verhandlungsrunde zwischen Vertretern beider Länder. Wie das iranische Staatsfernsehen berichtete, begannen die indirekten Gespräche in Genf mit "dem Austausch von Botschaften beider Seiten" durch Vermittler des Omans.