Damm in Brasilien gebrochen - Mindestens sieben Tote

dpa Brumadinho.

Nach dem Bruch eines Staudamms im Süden Brasiliens und einer anschließenden Schlammlawine sind mehrere Tote geborgen worden. Einsatzkräfte hätten sieben Leichen gefunden, sagte der Bürgermeister von Brumadinho, Avimar Melo, am Freitag der Zeitung „O Globo“. Es wurden weitere Todesopfer befürchtet. Der Präsident des Konzerns Vale, dem eine Eisenerzmine in der Nähe gehört, sagte zuvor der brasilianischen Presseagentur Agencia Brasil, von den rund 300 Arbeitern in der Mine seien nur etwa 100 auffindbar gewesen. Wie es genau zu dem Unfall kam, könne noch nicht erklärt werden.