Der VfB Stuttgart II kann nach dem 3:1-Sieg beim Jahn Regensburg weiter für die dritte Liga planen.
Von Philipp Maisel
Aspach - Der VfB Stuttgart II kann für eine weitere Saison in der 3. Liga planen. Nach dem 3:1-Sieg gegen Jahn Regensburg beträgt der Abstand auf den SSV Ulm 1846 auf dem ersten Abstiegsrang 13 Punkte – bei noch sieben ausstehenden Partien ist es zwar noch rechnerisch möglich, abzusteigen. Realistisch ist dies jedoch nicht.
Schon gar nicht, wenn die Mannschaft weiter solche Auftritte zeigt wie gegen den Jahn. „Das war unser Heimgesicht. Wir waren von Anfang an total präsent und wollten guten Fußball spielen. Wir waren richtig gut unterwegs und haben uns schon in der ersten Halbzeit genug Situationen herausgespielt, die wir hätten versenken können“, bilanzierte Nico Willig nach der Partie.
Der Trainer sah eine Mannschaft, der man die bittere Bilanz von vier Pleiten aus den letzten fünf Spielen durchaus anmerkte. Doch der VfB II blieb ruhig, und als es in die Schlussphase ging, nahm Unterschiedsspieler Noah Darvich die Dinge in die Hand. Der U-21-Nationalspieler ließ fünf Gegenspieler stehen und schlenzte ins lange Eck zur Führung (80.). Der eingewechselte Abdenego Nankishi traf kurz darauf zum 2:0 (87.) und legte 120 Sekunden später nach Pass von Mohamed Sankoh noch das 3:0 nach.
Damit war die Partie entschieden, der Regensburger Treffer durch John Posselt (90.) war nurmehr Ergebniskosmetik. Bereits am Mittwoch geht es weiter für den VfB II. Das Heimspiel gegen den SSV Ulm (19 Uhr) steht an. Mit einem weiteren Erfolg wäre der Klassenverbleib dann auch rechnerisch fix.