Herzhaft, technisch anspruchsvoll und am Ende musikalisch: In Folge 3 von „Das große Promibacken“ wird gebacken, was das Zeug hält. Doch für eine Kandidatin reicht es trotz starker Finalrunde nicht mehr.
(v.l.n.r.) Christian Hümbs; Enie van de Meiklokjes; Bettina Schliephake-Burchardt
Von Katrin Jokic
Unter dem Motto „Musik in der Backstube“ müssen die verbliebenen Promis diesmal gleich mehrere Herausforderungen meistern. Zum Auftakt wird es herzhaft: Gefordert ist eine fluffige Focaccia mit kreativem Bildmotiv und einem passendem Dip.
In der technischen Prüfung wartet anschließend ein anspruchsvolles Rezept von Christian Hümbs. Und in der finalen Aufgabe soll der persönliche Lieblingssong als aufwendige Motiv- oder 3D-Torte umgesetzt werden.
Aufgabe 1: Focaccia-Bilder
Die erste Prüfung verlangt nicht nur einen gut aufgegangenen Hefeteig, sondern auch Kreativität: Vor dem Backen soll der Belag so arrangiert werden, dass ein Bild entsteht.
Besonders überzeugen können Thomas, dessen Teig hervorragend aufgeht und optisch stark angerichtet ist, sowie René, dessen Focaccia und Dip von der Jury als „absolut perfekt“ bezeichnet werden.
Schwieriger läuft es bei anderen:
Thomas Helmer konnte in Aufgabe 1 mit seiner Focaccia überzeugen. (Bild: Joyn/ Claudius Pflug)
Technische Prüfung: Cheesecake-Törtchen mit Florentiner-Dekor
Gelatine, Mandeln, Heidelbeersaft – beim Blick auf die Zutaten herrscht zunächst Ratlosigkeit. Dann wird klar: Es geht um Cheesecake-Törtchen mit Florentiner-Dekor.
Neben Streuselboden und Cheesecake-Masse müssen die Kandidaten ein Heidelbeer-Topping sowie dünn ausgerollte, goldbraun karamellisierte Florentiner herstellen und diese im richtigen Moment ausstechen.
100 Minuten später zeigt sich, wer präzise gearbeitet hat.
Arabella Kiesbauer sichert sich mit 19 Punkten Platz 1. Ihre Törtchen überzeugen geschmacklich wie optisch. Auch Rebecca Immanuel und Alexander Mazza liefern starke Ergebnisse (je 18 Punkte).
Probleme gibt es unter anderem bei:
Nach der technischen Prüfung zeichnet sich bereits ab, dass einige Kandidaten punktetechnisch unter Druck stehen.
Alexander Mazza (r.) bekam in Folge 2 die rote Schürze und überzeugt auch in Woche 3 wieder. (Bild: Joyn/ Claudius Pflug)
Aufgabe 3: Süßes Solo
In der finalen Runde wird es kreativ: Der persönliche Lieblingssong soll als Motiv- oder 3D-Torte umgesetzt werden. Als Unterstützung steht Ex-Teilnehmer Ross Anthony in der Backstube.
Von „99 Luftballons“ über „Rock me Amadeus“ bis „Summer of ’69“ – musikalisch ist alles vertreten.
Besonders viel Lob erhalten Maximilian, René, Arabella, Alexander und Rebecca. Ihre Torten überzeugen sowohl optisch als auch geschmacklich.
Bei Paula sind die Böden nicht ganz durchgebacken. Thomas bekommt Abzüge für die Optik.
René Casselly überzeugte in Aufgabe 3 mit einer Dschungel-Torte. (Bild: Joyn/ Claudius Pflug)
Wer ist raus nach Folge 3?
Am Ende muss Paula Lambert die Sendung verlassen. Mit 31,5 Punkten reicht es in der Gesamtwertung nicht für das Weiterkommen. Christian Hümbs erklärt, dass sie bereits nach den ersten beiden Aufgaben den Anschluss verloren habe und selbst eine solide Leistung in der Finalrunde das nicht mehr ausgleichen konnte.
Paula nimmt den Abschied mit Humor: Sie sei traurig, das Team zu verlassen, aber nicht ganz so traurig, dass sie nun nicht mehr backen müsse.
Die nächste Folge von "Das große Promibacken" läuft am 4. März um 20:15 Uhr in Sat.1 oder vorab bereits auf Joyn.
Rote Schürze und starke Leistungen
Die rote Schürze geht in Folge 3 an Rebecca Immanuel, die mit 54,5 Punkten den Tagessieg holt. Christian Hümbs scherzt augenzwinkernd und nennt sie die „Rebäckerin der Woche“.
Ebenfalls konstant stark präsentieren sich Arabella Kiesbauer – nach ihrem Cupcake-Erfolg in Folge 2 erneut auf hohem Niveau – sowie Alexander Mazza, der sich weiter als einer der Favoriten etabliert.
Nach drei Folgen wird klar: Die Leistungsdichte steigt. Und kleine Fehler können nun schnell das Aus bedeuten.