In einem hochpolitischen Prozess wird Gewalt gegen mutmaßliche Rechtsextremisten auf Budapests Straßen verhandelt. Ungarns Justiz demonstriert Härte gegenüber der angeklagten Person.
Richter Jozsef Sos folgte in seinem Urteil in weiten Teilen der Argumentation der Staatsanwaltschaft.
Von Von Kathrin Lauer und Gregor Mayer, dpa
T.s Vater Wolfram Jarosch prangerte das Urteil als Ergebnis eines "Schauprozesses" an.
Ein Gericht in Budapest verurteilte die non-binäre deutsche Person Maja T. wegen Gewalt gegen Rechte zu acht Jahren Gefängnis.