Aus Stuttgart-Ost wird eine geschlossene Neuschneedecke gemeldet. Und auf der Schwäbischen Alb sind 5 Zentimeter vorhergesagt, bevor es milder aber auch schmuddeliger wird.
Pferde am 1. Februar bei Münsingen auf der Schwäbischen Alb.
Von Michael Maier
Schneeprognosen mit Höhen von ein bis drei Zentimeter für Montagvormittag in Stuttgart haben sich nur zum Teil bestätigt. „Das Thema ist für die Region weitgehend ausgestanden“, sagt Marco Puckert vom Deutschen Wetterdienst. Der stündliche Niederschlag liege aktuell nur zwischen 0,0 und 0,2 Millimeter.
Durch labil geschichtete Luft könne es allerdings immer wieder zu Schneeschauern mit dicken Flocken kommen. So wurde aus Stuttgart-Ost am späten Vormittag tatsächlich eine geschlossene Schneedecke gemeldet. Das Phänomen ist laut DWD aber nur „kleinzellig und örtlich begrenzt“.
Anders als etwa auf der Schwäbischen Alb dürfte der Schnee bei 2 Grad Plus allerdings nicht lange liegen bleiben – kann aber für Glätte und Behinderungen auf den Straßen sorgen.
Neuschnee auf der Alb
Im Bergland und in östlichen Regionen Baden-Württembergs sind für den ersten Montag im Februar unterdessen ein bis fünf Zentimeter Neuschnee vorhergesagt. Dieser fällt dort auf eine Altschneedecke. Ski und Rodel gut heißt es also für Menschen mit Tagesfreizeit. Im Schwarzwald schneit es nur örtlich.
Das Thema Glatteis sollte man laut Puckert allerdings weiter im Auge behalten, insbesondere in der Nacht auf Dienstag. Bei aufklarendem Himmel und Nachtfrost könne es örtlich zu überfrierender Nässe kommen – weniger in Stuttgart und Region als in den südöstlichen Landesteilen.
Mittwoch bis zu 8 Grad in Stuttgart
Wärmster Tag der Woche wird voraussichtlich der Mittwoch bei bis zu 8 Grad mit einem freundlichen Sonne-Wolken-Mix in Stuttgart. Gegen Ende der Woche ziehen Regengebiete durch, und südlich der Donau sowie am Bodensee droht Hochnebel.
Die Kälte wird sich laut Puckert dann in den Tälern sammeln, während es in Höhenlagen etwas milder ist und auf den schönen Schnee regnen kann. Der Stuttgarter Kessel sei im Vergleich zu anderen Tallagen wie an Rhein oder Donau allerdings etwas begünstigt – zumindest, was den lästigen Nebel betrifft.