Prinzessin Diana (1961–1997)

Eine Prinzessin, die bis heute bewegt

Am 1. Juli wäre Prinzessin Diana 65 Jahre alt geworden. Mit ihrer Nähe zu den Menschen, ihrem Engagement für wohltätige Zwecke und ihrem unverwechselbaren Stil prägte sie eine ganze Generation. Unsere Bildergalerie blickt auf die wichtigsten Stationen ihres außergewöhnlichen Lebens zurück.

Eine Prinzessin, die bis heute bewegt

1995: Prinzessin Diana (l-r), ihre Kinder Harry und William und Prinz Charles während einer Gedenkfeier in London.

Von Katrin Jokic

Kaum eine Persönlichkeit des britischen Königshauses hat die Welt so nachhaltig bewegt wie Prinzessin Diana. Von ihrer Verlobung mit dem damaligen Prinzen Charles über die prunkvolle Hochzeit im Jahr 1981 bis hin zu ihrer Rolle als Mutter von Prinz William und Prinz Harry stand sie stets im Fokus der Öffentlichkeit.

Doch Diana war weit mehr als eine royale Stilikone. Mit ihrem Einsatz für Menschen mit HIV/AIDS, für Obdachlose oder gegen Landminen setzte sie Zeichen und verlieh Themen Aufmerksamkeit, die damals häufig tabuisiert wurden. Ihre herzliche, nahbare Art machte sie weltweit zu einer der beliebtesten Frauen ihrer Zeit.

Auch nach der Trennung von Charles blieb das Interesse an ihrem Leben ungebrochen. Ihr früher Tod am 31. August 1997 bei einem Autounfall in Paris löste weltweit Trauer aus und machte sie endgültig zur Legende.

Bis heute lebt ihr Vermächtnis weiter – nicht nur durch ihre Söhne und deren Familien, sondern auch durch ihren humanitären Einsatz und die Erinnerungen unzähliger Menschen. Unsere Bildergalerie zeigt die bewegendsten Momente aus dem Leben der "Königin der Herzen".

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Diana 1968 mit ihrem Bruder Charles Spencer. Diana war zu ihren Lebzeiten nicht immer ein Herz und eine Seele mit ihrem Bruder. Nach ihrem Tod dominierte jedoch der neunte Graf Spencer, Herr auf dem Familiengut Althorp bei Northampton, das offizielle Gedanken an die "Königin der Herzen". Heutzutage wird das Gedenken an Diana wohl eher durch ihre Söhne William und Harry geprägt.

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Bereits 1980 hatte es die Presse auf Diana abgesehen: Ein Fotograf folgt Lady Diana Frances Spencer, die damals noch nicht offiziell mit Prinz Charles liiert war.

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Am 24. Februar 1981 geben Charles und Diana in den Gärten des Buckingham Palace ihre Verlobung bekannt. Rund zwei Wochen vorher hatte Charles den Antrag auf Windsor Castle gemacht.

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1981: Prinz Charles und Lady Diana besuchen während ihres ersten öffentlichen Termins eine Wohltätigkeitsveranstaltung in der Goldsmith's Hall in London. Mit der wachsenden öffentlichen Aufmerksamkeit entwickelte Diana ein zwanghaftes Verhältnis zu ihrem Aussehen. Zwischen März und Juli 1981 verlor sie infolge einer Bulimie sechs Kilogramm. Die Essstörung begleitete sie über viele Jahre.

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Juli 1981: Die Hochzeit von Charles und Diana gilt als eines der ersten medialen Mega-Ereignisse in der Geschichte des Fernsehens. 750 Millionen Zuschauer weltweit verfolgen die Fernsehübertragung der Traumhochzeit von Lady Diana und dem britischen Thronfolger.

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Diana und Charles als frischgebackenes Ehepaar auf dem Balkon im Buckingham-Palast in London.

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Dianas berühmtes Hochzeitskleid aus elfenbeinfarbenem Seidentaft wurde von Elizabeth und David Emanuel entworfen. Besonders auffällig waren die über 7 Meter lange Schleppe und der lange Schleier. Vor der Hochzeit war das Kleid eines der bestgehüteten Modegeheimnisse. Nach der Hochzeit prägte das Kleid mit Puffärmeln, weichen Stoffen und opulenter Silhouette einen eigenen Modetrend. Nach Dianas Tod wurde es zunächst von ihrem Bruder Charles Spencer verwahrt und später ihren Söhnen übergeben.

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Charles und Diana posieren 1981 während ihrer Flitterwochen in Balmoras (Schottland).

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1982: Dianas und Charles' erstes Kind wird geboren. Am Tag nach der Geburt verläßt Diana mit ihrem Erstgeborenen, Prinz William, auf dem Arm und Ehemann Prinz Charles an ihrer Seite das St.Mary's Hospital in London.

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Charles und Diana besuchen 1983 Ayers Rock, den Heiligen Berg der australischen Ureinwohner. Australien war über Jahrzehnte «Diana-Land». Als die Ehe des Thronfolgers zerbrach und als Geschichten über Charles' heimliche Liebschaft mit Camilla ans Licht kamen, waren die Australier empört.

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Prinzessin Diana hält ihren Sohn Prinz Harry auf den Armen, als sie mit ihrem Mann Prinz Charles das Krankenhaus nach der Geburt am 16.09.1984 verlässt.

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Archivfoto vom November 1985, das Diana beim Tanzen mit dem Hollywood-Schauspieler John Travolta während einer Feier im Weißen Haus im Jahr 1985 zeigt, die vom damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan und seiner Frau Nancy ausgerichtet wurde. Das Kleid wurde 1997 für wohltätige Zwecke für 100.000 Pfund Sterling versteigert. 2013 wurde es erneut versteigert: Für 240.000 Pfund Sterling.

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Tennis-Star Boris Becker (2.v.l) begrüßt am 1987 in Bonn Prinzessin Diana. Ebenfalls mit dabei: Benedicte Courtin (l-r), damalige Freundin von Boris Becker, Bundespräsident Richard von Weizsäcker, Prinz Charles und Marianne von Weizsäcker.

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Prinz Charles und Prinzessin Diana sprechen 1987 auf einer Veranstaltung.

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Prinz William (M) und Prinz Harry gehen an Harrys erstem Schultag in Begleitung ihrer Mutter Diana, Prinzessin von Wales, zur Schule.

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Diana besichtigt im Oktober 1991 mit ihren Söhnen Prinz William (M) und Prinz Harry die Niagara Fälle (USA).

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Diana bei einem Besuch der Badshahi-Moschee. Prinz William und seine Frau Kate haben bei ihrer Pakistan-Reise dieselbe Moschee besucht.

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Prinzessin Diana posiert im Februar 1992 während des Besuchs des Königspaares vor dem Taj Mahal aus dem 17. Jahrhundert für Fotos.

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1992: Mutter Teresa und Prinzessin Diana reichen sich bei einer Zusammenkunft in Rom die Hände

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1995: Diana spricht in einem BBC-Interview ungewöhnlich offen über ihre Ehe mit Charles, seine Beziehung zu Camilla, ihre Bulimie, psychische Belastungen und den Druck im Königshaus sowie ihre eigene Affäre mit dem Offizier James Hewitt. Berühmt wurde vor allem ihr Satz: "Es waren drei von uns in dieser Ehe" - gemeint waren Charles, Camilla und sie selbst. Das Gespräch galt als TV-Sensation und trug dazu bei, dass die Ehe von Diana und Charles endgültig nicht mehr zu retten war. Nach der Ausstrahlung riet Elisabeth II., die damalige Königin und Charles' Mutter, den beiden zur Scheidung, welche 1996 folgte. Später wurde das Interview jedoch auch massiv kristiert: Journalist Martin Bashir hatte sich den Zugang zu Diana mithilfe gefälschter Dokumente und Täuschung verschafft.

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Diana hält 1996 bei einem Besuch im Mortimer Market Centre in London die Hand der HIV-positiven Aileen Getty. Bereits seit den 1980er Jahren engagierte sich Diana für AIDS-Patienten und half dabei, Vorurteile abzubauen. Entgegen der damaligen Stigmatisierung scheute sie keinen Körperkontakt und hielt schon 1987 öffentlich die Hand eines AIDS-Patienten – als erstes Mitglied der britischen Königsfamilie. Damit setzte sie ein starkes Zeichen: HIV mache Menschen nicht gefährlich, betonte Diana. Ihre Arbeit galt als mutig, auch wenn sie im Königshaus nicht überall Unterstützung fand.

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Ein große Schar von Fotografen zückt die Kameras, als Prinzessin Diana vor dem Mortimer Market Centre-Krankenhaus für HIV-Infizierte und AIDS-Kranke in London, Großbritannien, eintrifft. Zwischenzeitlich galt Diana als berühmteste und meistfotografierte Frau der Welt.

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Mit Splitterschutz-Weste und Glasvisier geht Prinzessin Diana in Huambo in Angola durch ein Minenfeld, um zu erfahren, mit welchen Angstgefühlen die einheimische Bevölkerung leben muss.

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1997 hört Diana bei einem Besuch in einer orthopädischen Klinik in Luanda, Angola, ehemaligen Soldaten zu, die während des 20-jährigen Bürgerkriegs Opfer von Landminenexplosionen geworden sind.

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Am 22. Juli 1997 nehmen Diana und Sänger Elton John in Mailand (Italien) an der Trauerfeier für den italienischen Modedesigner Gianni Versace teil. 6 Wochen später stirbt Diana selbst. Elton John sang bei der Trauerfeier in der Westminster Abbey "Goodbye, England's Rose" - eine angepasst Version von "Candle in the Wind".

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Prinzessin Diana besucht am 01.07.1997 die Tate Gallery in London. An diesem Tag ist sie 36 Jahre alt geworden.

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Prinzessin Diana hält am 17.06.1997 vor dem Hauptquartier des American Red Cross in Washington (USA) eine Rede.

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Ende August 1997: Diana und ihr Freund Dodi Al-Fayed gehen auf einem Steg in St. Tropez. Die Prinzessin und der ägyptische Unternehmer waren erst im Monat zuvor ein Paar geworden. Angeblich hatte Al-Fayed eine Verlobte in den USA.

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Am 31. August 1997 der Schock: Prinzessin Dianas Wagen prallt kurz nach Mitternacht in Paris gegen einen Tunnelpfeiler. Dianas Partner Dodi Al-Fayed und der Fahrer Henri Paul starben noch am Unfallort. Diana wird in den frühen Morgenstunden für tot erklärt. Lediglich ein Leibwächter überlebt den Unfall mit schweren Verletzungen. In mehreren Verfahren wurde Dianas Tod als Unfall eingestuft. Der Fahrer hatte fünf verschiedene Medikamente sowie 1,8 Promille Alkohol im Blut. Immer wieder wird jedoch die Rolle der Paparazzi hinterfragt, die den Wagen verfolgt haben.

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Der Sarg mit dem Leichnam von Prinzessin Diana wird am 06.09.97 zur Trauerfeier in die Westminster-Abtei in London getragen. Im Vordergrund beim letzten Geleit für die Verstorbene: (von links) Prinz Charles, ihr Sohn Harry, ihr Bruder Charles Spencer, ihr Sohn William und Prinz Philip.

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Königin Elizabeth II. und Prinz Philip gehen vor dem Buckingham-Palast an den unzähligen Blumen vorbei, die Trauernde nach Prinzessin Dianas Tod niedergelegt haben. Die zurückhaltende Reaktion des Königshauses wurde damals von vielen als gefühlskalt empfunden und beschädigte dessen Ansehen erheblich. Aufgrund der überwältigenden öffentlichen Trauer fand am 6. September 1997 entgegen dem üblichen Protokoll eine öffentliche Trauerfeier für Diana statt.

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Diese Bilder gingen um die Welt: Mit gesenktem Köpfen verfolgen Prinz William (l) und Prinz Harry, wie der Sarg mit den sterblichen Überresten ihrer Mutter Prinzessin Diana nach der Trauerfeier aus der Londoner Westminster Abbey getragen wird.

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"Mummy" steht auf der Karte hinter dem Rosengebinde und vor den weißen Lilien auf dem in die Königsstandarte gehüllten Sarg Prinzessin Dianas - ein letzter Gruß von William und Harry an ihre Mutter.